Was hat der Mann für einen Speed: Mohamed Farah (32), geboren in Mogadischu und mit zehn Jahren nach London gekommen, wo er mit Frau und zwei Töchtern lebt und vor drei Jahren Doppel-Olympiasieger geworden ist, hat sich einmal mehr auf sein Finale verlassen können. In der letzten der 25 Runden sprengte er das kenianische Trio auseinander, das ihn endlich einmal knacken wollte. Die 10.000 Meter gewann Farah in 27:01,13 Minuten mit mehr als einer halben Sekunde vor Geoffrey Kamworor und Paul Tanui (1,70 Sekunden zurück). Er hatte kein so gutes Jahr, von irgendwo her kam der Vorwurf an seinen Trainer Alberto Salazar, er würde nicht sauber arbeiten. Farah wich nicht aus: „Ich gebe auf alle Fragen Antworten.“ Die erste gab er gestern auf der Bahn.

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
22.–30.08.2015 Weltmeisterschaften 2015 Peking (China)