Das Ziel: Mehr als sieben Medaillen für den DLV

Kristina Gadschiew
Kristina Gadschiew

Darmstadt. Gastgeber Deutschland schickt 92 Starter und damit eines der größten Aufgebote der Geschichte in das Medaillenrennen der zwölften Leichtathletik- Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August in Berlin. Gestern nominierte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) gestern weitere 18 Athleten für das weltweit größte Sportereignis 2009. Außerdem wurden acht Sprinter, die bereits in die Staffeln berufen waren, für die Einzelrennen benannt. „Von der Leistungsfähigkeit der Athleten sind wir so gut aufgestellt wie seit Jahren nicht“, stellte DLV-Präsident Clemens Prokop fest. Der Jurist hofft, dass es nach fünf Medaillen bei der WM 2005 und sieben bei der WM 2007 vor heimischer Kulisse eine weitere Steigerung geben wird: „Es wäre schön, wenn die Gesetzmäßigkeit sich fortsetzen würde, aber eine Vorgabe ist das nicht.“

Die größten Gold-Hoffnungen ruhen auf Hochspringerin Ariane Friedrich. Zu den Medaillenanwärtern gehören auch Titelverteidigerin Betty Heidler (Hammer), Vize-Weltmeister Robert Harting (Diskus), Claudia Obergföll, Steffi Nerius (Speer), Nadine Kleinert (Kugel) und die zweifache Siegerin des London-Marathons, Irina Mikitenko.

Jüngster DLV-Teilnehmer ist der 19 Jahre alte Kugelstoßer David Storl, der zusammen mit Ralf Bartels und Peter Sack am 15. August um 10.00 Uhr als Erster den WM-Kampf aufnehmen wird. Älteste deutsche Athletin in Berlin wird Franka Dietzsch (41) sein, die ihre zehnte WM seit 1991 bestreiten will.

Zu den Glücklichen, die den Sprung ins Aufgebot noch geschafft haben, gehören der frühere Dreisprung-Weltmeister Charles Friedek und Weitspringer Nils Winter.

Aus unserer Region ist lediglich die Stabhochspringerin Kristina Gadschiew (Foto: dpa, LAZ Zweibrücken) mit von der Partie.