Lachen oder Weinen? Diese Frage stellte sich Aline Krebs vom Leichtathletikzentrum (LAZ) Zweibrücken am Samstag nach dem Bad Bergzabener Crosslauf. Nach 3190 Metern und 12:32 Minuten überquerte sie zwar mit großem Vorsprung als Erste die Ziellinie und hatte daher allen Grund zum Jubeln. Unterwegs war sie allerdings auf Glatteis in einer Kurve ausgerutscht und musste ihr Rennen mit einer starken Knieprellung, einer Schürfwunde und zusammengebissenen Zähnen zu Ende bringen. Dadurch fielen die Freudensprünge im Ziel entsprechend kläglicher aus. „Nach ihren schriftlichen Abiturprüfungen sollte Aline einfach mal ihren Trainingsstand testen uns so schnell wie möglich laufen“, so ihr Trainer Thomas Zehfuß. Da der Boden so hart gefroren sei, sei ihr Sturz aus vollem Tempo leider entsprechend schmerzhaft gewesen. Leichtes Ausdauertraining konnte Krebs am Sonntag bereits wieder absolvieren, aber Schnelligkeitstraining sei im Moment nicht möglich.

Eileen Bischoff erreichte in Bad Bergzabern im Schülerlauf über 1790 Meter in 7:40 Minuten den zweiten Platz bei den Schülerinnen B, Lea Scheerer wurde in 8:13 Minuten Fünfte. Bei den gleichaltrigen Schülern rannte Florian Pfeiffer in 7:22 Minuten auf den dritten Rang. Ebenfalls den dritten Platz erreichte Luisa Faber bei den Schülerinnen A in 8:32 Minuten. Über 735 Meter wurde Ve Bischoff in 3:07 Minuten Fünfte der Schülerinnen C. Aber nicht nur die Jugendlichen, auch deren Eltern legen sich mittlerweile für das LAZ und Trainer Thomas Zehfuß ins Zeug. So startete Andreas Bischoff, der Vater von Eileen und Ve, im Hauptlauf über 5645 Meter und wurde nach achtbaren 24:15 Minuten Sechzehnter seiner Altersklasse M40.