Berlin. Amelie Kiehm von der VT Zweibrücken hat bei den deutschen Meisterschaften im Jahn-Sechskampf der 16und 17-Jährigen, die beim Deutschen Turnfest in Berlin ausgetragen wurden, den vierten Platz belegt. Die 15-jährige Helmholtz-Gymnasiastin, deutsche Meisterin 2014 und Vize-Meisterin von 2016, konnte sich im Kugelstoßen sowie im 100-Meter-Freistil-Schwimmen gegenüber ihren 32 durchweg älteren Konkurrentinnen behaupten.

Über 100 Meter Freistil schwamm sie Bestzeit (1:19,6 Minuten), und erreichte auch im Kugelstoßen mit 11,15 Metern die beste Weite des Teilnehmerfeldes. Während die turnerische Leistung am Boden (13,00) sowie die Sprünge beim Kunstspringen (7,033) zufriedenstellend verlief, wäre beim Stufenbarren mehr drin gewesen als eine Wertung von 11,70 Punkten. Ebenso beim Sprint über 100 Meter: Gegenüber den Trainingsleistungen bei LAZ-Coach Karl-Heinz Werle war die Zeit von 13,94 Sekunden wesentlich langsamer – und kostete den Treppchenplatz und damit eine Medaille. Schuld daran war wohl auch eine langwierige Knochenhautentzündung im Vorfeld. „Ich bin trotzdem zufrieden, der Wettkampf im Olympiapark sowie auf dem Messegelände waren ein unvergessliches Erlebnis“, sagte die 15-Jährige.

Amelie Kiehm.
Amelie Kiehm. (Foto: Kiehm)