Vor gut drei Jahren hat die RHEINPFALZ Zweibrücker Schulabgänger und Abiturienten in der Reihe „Wenn ich einmal groß bin“ gefragt, wie sie sich ihr Leben mit 40 Jahren vorstellen. Wie sehen ihre beruflichen und privaten Zukunftspläne aus, wollen sie Familie und wo werden sie einmal leben, wollten wir wissen. Ist die junge Generation zielstrebig ihren Weg gegangen?Waren Hindernisse aus dem Weg zu räumen oder haben sich die Jungen in diesen drei Jahren völlig neu orientiert? Wir wollten es wissen und haben ein halbes Dutzend der damaligen Serienteilnehmer nach ihrem Lebensweg befragt.

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Die Stambacherin Anna Felzmann hat am Hofenfels-Gymnasium Abitur gemacht. Als 18-Jährige hatte sie den Wunsch, Sport und Französisch zu studieren. Sie wollte Lehrerinwerden. An diesemBerufsziel hält die heute 22-Jährige nach wie vor fest. Anna Felzmann studiert in Saarbrücken, sie hat imdritten Semester noch Deutsch hinzugenommen. „Es ist nicht alles problemlos gelaufen, aber es ist gelaufen“, sagt sie. Ein kleiner Stolperstein sei der Eignungstest fürs Sportstudium gewesen. Beim Volleyball habe sie gepatzt, es aber im zweiten Anlauf doch geschafft. Die LAZ-Stabhochspringerin ist inzwischen Mitglied der Nationalmannschaft, was ihr den Sport nochwichtiger macht, als es zum Zeitpunkt der Befragung der Fall war. Deshalb gelte auch immer noch ihre damalige Aussage, dass sie sich über die Gründung einer Familie erst später Gedanken machen werde. „Vorrang haben die berufliche und die sportliche Laufbahn.“