Der Stabhochspringer des LAZ Zweibrücken, Daniel Clemens, bereitet sich seit Montag im Trainingslager auf der Kanareninsel Teneriffa auf die Sommersaison vor. Ziel ist es, seine Bestleistung von 5,60 Metern zu verbessern.

Zweibrücken. Mit einem Trainingslager auf Teneriffa beginnt für Stabhochspringer Daniel Clemens vom Leichtathletikzentrum (LAZ) Zweibrücker die heiße Phase der Vorbereitung auf die anstehende Freiluftsaison. Gemeinsam mit seinem Trainer Andrei Tivontchik und weiteren Athleten landete der Sportsoldat der Sportfördergruppe Mainz am Sonntag auf der Kanareninsel Teneriffa und wird dort bis zum 13. April an seiner Form für den Sommer feilen.

Am ersten Tag ging es dabei noch entspannt zu. „Nach der Ankunft genossen wir noch ein bisschen den Strand. Damit ist es aber seit Montag vorbei“, berichtete Clemens. Dass im Trainingslager nicht der Spaß im Vordergrund steht, ist dem 21-Jährigen bewusst: „Das ist der Teil der Saison, in dem man sich einfach quälen muss“. Für das Training erwarten die Athleten aber auf Teneriffa beste Bedingungen: Top Wetter, gute Trainingsanlagen und Abwechslung vom Trainings-Alltag.

EM-Start ein Bonus

Zudem hat Clemens in Florian Gaul vom VfL Sindelfingen einen Trainingspartner, der auf einem ähnlichen Leistungsniveau liegt. Gauls Bestleistung liegt mit 5,50 Metern nur zehn Zentimeter unter der von Clemens, die er im vergangenen Jahr als Sieger bei der Militär-EM in Warendorf aufgestellt hatte. „Hoffentlich können wir uns gegenseitig ein bisschen pushen“, meint der Zweibrücker.

Eher zurückhaltend ist der Mörsbacher, wenn man ihn auf seine Ziele für die Sommersaison anspricht. „Mit internationalen Meisterschaften wird es schwierig, da im U 23-Bereich keine großen Wettkämpfe anstehen. Die Quali für die Europameisterschaften in Zürich im August wird bei der aktuellen Leistungsdichte in Deutschland nicht einfach“, zeigt er sich verhalten. Darum ist es auch eher sein Ziel, sich bei Höhen zwischen 5,50 und seiner aktuellen Bestleistung konstant einzupendeln und seine Bestleistung eventuell auf 5,70 Meter zu steigern. Dies würde die EM-Norm bedeuten und mit etwas Glück könnte er dann sogar wirklich nach Zürich fahren. Das wäre aber höchstens ein Bonus: „Wenn es nicht klappt, ist es aber auch kein Beinbruch.