LAZ-Hürdenläufer Jens Werrmann verbessert sich auf 7,71 Sekunden

Neun Mal blieb LAZ-Hürdenläufer Jens Werrmann in diesem Winter unter seiner Bestzeit von 7,78 Sekunden, ehe er sich bei der Deutschen Hallenmeisterschaft in Karlsruhe als Dritter auf 7,71 Sekunden steigerte.

Zweibrücken. Ein erfreuliches Resümee der Hallensaison zog der Hürdensprinter des Leichtathletikzentrums (LAZ) Zweibrücken, Jens Werrmann, nach seinem abschließenden Wettkampf in Liévin/Frankreich. Dabei steigerte der 24-jährige Bundespolizist seine bisherige Bestleistung von 7,78 auf 7,71 Sekunden. Auch im Vorlauf lief der Schützling von Bundestrainer Idriss Gonschinska und Heimtrainer Karl-Heinz Werle in Liévin mit 7,73 Sekunden in dem internationalen Teilnehmerfeld hinter Dayron Robles (Kuba)als Zweiter an seine Bestzeit heran. Im Finale wurde er Fünfter in 7,75 Sekunden. Aufgrund dieser Leistungsstabilisierung – insgesamt neun Mal blieb er unter seiner alten Bestzeit – konnte es Jens Werrmann in der verletzungsfreien Hallensaison verschmerzen, dass er das insgeheim gesteckte Ziel von Zeiten um 13,60 Sekunden im Sommer knapp verfehlt hatte.

Höhepunkt der Hallensaison waren die Deutschen Meisterschaften in Karlsruhe mit der Bronzemedaille in seiner neuen Bestzeit. Allerdings verfehlte er, wie die übrigen DLV-Athleten, die Norm für die Hallen-WM von Doha. Dennoch blickt der Hürdensprinter optimistisch in die Sommersaison. Im April fliegt er mit Bundestrainer Gonschinska und den übrigen Leipziger Hürdenläufern Alexander John, Erik Balnuweit, Thomas Blaschek und Willi Mathiszik zu einem Trainingslager nach Orlando (USA). Unter optimalen Trainingsbedingungen sollen die Grundlagen für die Freiluftsaison mit dem Höhepunkt bei den Europameisterschaften in Barcelona (Ende Juli/Anfang August) gelegt werden.

Hürdensprinter Jens Werrmann und Alexander John (von links)
Ein spannendes Rennen lieferten sich LAZ-Hürdensprinter Jens Werrmann und Alexander John (von links) im Finale bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe. Foto: dpa