Marc Brendamour
Marc Brendamour

Zweibrücken/Berlin. Fünf Entscheidungen stehen an diesem Wochenende bei der Leichtathletik- WM in Berlin auf dem Programm: 20 Kilometer Gehen der Männer, 100 Meter der Männer, 10 000 Meter der Frauen sowie das Kugelstoßen bei Männern und Frauen. Marc Brendamour (Foto: pma) ist einer der „starken Männer“ beim LAZ Zweibrücken, trainiert in der Werfer-Gruppe von LAZ-Trainer Matthias Brockelt. In diesem Jahr hat er sich zwar vorrangig dem Diskus gewidmet, doch auch mit Kugel kann der 18-Jährige umgehen.

Er setzt beim Kugelstoßfinale am Samstag um 20.15 Uhr ganz auf den Titelverteidiger Reese Hoffa. Auch wenn der Pole Tomasz Majewskiin diesem Sommer bisher dominierend war. „Er hat vor allem in den letzten zwei, drei Wochen die besten Weiten gehabt. Aber Hoffa packt das noch einmal.“ Dem Deutschen Ralf Bartels traut er einen Platz unter den ersten Sechs zu. „Der ist ein Wettkampf-Typ.“ Nachwuchstalent David Storl, gegen den Brendamour vor zwei Jahren in der BJugend schon Wettkämpfe bestritt, könne es in den Endkampf der letzten Zwölf schaffen. Medaillenchancen sieht der LAZAthlet hingegen bei den Frauen für Nadine Kleinert. Den Sieg werde sich aber die Neuseeländerin Valerie Vili schnappen. „An der kommt keiner vorbei.“