Mit einer Weite von 62,17 Metern gelang Christin Hussong am späten Dienstagabend der Finaleinzug im Speerwurf der Frauen bei den Olympischen Spielen in Rio. Da sie die geforderten 63 Meter für einen direkten Finaleinzug nicht übertraf, musste sie bis zum Ende des Wettkampfes der Gruppe B um diesen bangen.

Rio de Janeiro/Zweibrücken. Mit Versuchen über 56,19 Meter und 55,58 Meter startete Hussong in den Qualifikations-Wettkampf der Gruppe A. Nach ihrem dritten Versuch lag die LAZlerin auf dem siebten Platz. Da nur die besten zwölf Werferinnen ins Finale weiterkommen, war also noch alles offen. Immerhin hatten die 15 Athletinnen der Gruppe B noch gar nicht zu den Speeren gegriffen.

Der Wettkampf der Gruppe B verlief ohne überraschende Ausreißer nach oben. Gegen 23 Uhr Ortszeit dann die Gewissheit: Elfter Rang und somit sicher dabei, wenn es am Donnerstagabend 21:10 Uhr (Freitag, 2:10 Uhr deutscher Zeit) um die Medaillen geht. Eine Chance auf eine solche scheint nicht unrealistisch, immerhin steht Hussong derzeit auf Platz drei der Weltjahresbestenliste.

Mit Hussongs Teamkolleginnen Linda Stahl (63,95 m) und Christina Obergföll (62,18 m) stellt Deutschland als einzige Nation mehrere Starterinnen im Finale. Der weiteste Wurf in der Qualifikation gelang Maria Andrejczyk (Polen), die mit 67,11 Metern einen neuen nationalen Rekord aufstellte und zur Weltjahresbesten aufstieg.

Christin Hussong warf bei ihrem letzten Versuch 62,17 Meter. Damit qualifiziert sie sich für das Speerwurf-Finale der Olympischen Spiele in Rio 2016.
Christin Hussong warf bei ihrem letzten Versuch 62,17 Meter. Damit qualifiziert sie sich für das Speerwurf-Finale der Olympischen Spiele in Rio 2016.

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
05.–21.08.2016 Olympische Sommerspiele 2016 Rio de Janeiro (Brasilien)