Frau Hussong, der erste Wettkampf nach dem Winterwurf-Europacup im März in Rumänien: Wie lief’s am Pfingstmontag in Rehlingen?

Es war schon noch ein bisschen frisch, ein paar Grad wärmer wären ganz nett gewesen. Immerhin hat’s nicht geregnet. Aber ich bin super zufrieden. Mit den 62,57 Metern habe ich die Olympia-Norm gleich abgehakt, das war das Ziel im Vorfeld. Ein Wurf ging sogar noch etwas weiter, aber der war ungültig.

Wie beurteilen sie Ihre Wurfserie?

Technisch waren die Würfe alle ganz gut, obwohl wir erst eineinhalb Wochen aus demTrainingslager im türkischen Belek zurück sind. Anweisungen wie„vorne groß bleiben beim Abwurf“ waren da das Thema. Das war schon gut, kann aber noch besser werden.

Und das am besten gleich kommendes Wochenende bei den Halleschen Werfertagen, oder?

Ich muss jetzt da weitermachen, wo ich in Rehlingen angefangen habe, das wäre ganz gut. Denn mit Katharina Molitor, Christina Obergföll, Linda Stahl und mir sind wir vier Athletinnen, die sich schlagen können und die um drei Olympia-Tickets konkurrieren.

Info

Christin Hussong (22), Speerwerferin des LAZ Zweibrücken,nahm im vergangenen Jahr bereits an der WM in Peking teil. Dort warf die Sportstudentin aus Herschberg mit 65,92 Meter eine neue Bestweite. 2011 war sie U18-Weltmeisterin, 2015 feierte sie den EM-Titel in der U23-Klasse