Der vielfach vor den Olympischen Spielen in Peking befürchtete Smog macht nicht nur den Athleten, sondern auch mir als Besucher zu schaffen. Morgens ist der Smog ganz schlimm. Da fällt es mir schwer, beim Blick aus dem Fenster etwas zu erkennen. Vieles ist nur schemenhaft zu beobachten. Als ich das am ersten Tag gesehen habe, bin ich wirklich erschrocken. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Tagsüber legt sich dann der Dunstschleier, der durch die Umweltbelastungen hervorgerufen wird, und am Nachmittag kann ich, bei etwas Glück, manchmal für eine halbe Stunde sogar die Sonne sehen. Abends bessert sich die Situation merklich. Dann ist die Atmosphäre richtig gut. Für chinesische Verhältnisse kann man richtig weit sehen.

Probleme habe ich mit dem chinesischen Essen. Wenn die Chinesen nicht abartig scharf kochen, dann bereiten sie die Speisen sehr süß zu. Das ist beides nicht mein Ding. Da ich nur Hähnchen esse, muss ich in Peking gänzlich auf Fleisch verzichten. Das Hähnchen wird noch mit Knochen serviert. Davor ekele ich mich. Deshalb werde ich mich wohl die ganze Zeit mit Reis begnügen müssen. Aber ich werde dies sicher überleben.

Jeanette Drexler ist Leichtathletin beim LAZ Zweibrücken und nimmt über die Sportjugend Pfalz am olympischen Jugendlager in Peking teil.

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
08.–24.08.2008 Olympische Sommerspiele 2008 Peking (China)