Auch wenn der Zuspruch am Freitagabend größer hätte sein können, zieht Festwirt Thorsten Bruch eine positive Bilanz des Zweibrücker Oktoberfestes. Die Bands sorgten mit ihrer Musik für eine Riesenstimmung.

Zweibrücken. „Hoch die Krüge!“ hieß es am Wochenende im Festzelt auf dem Zweibrücker Festplatz an der Rennwiese. Aber nicht nur das Bier floss während des Oktoberfestes in Strömen – die Besucher hatten auch jede Menge Spaß, was nicht zuletzt der Partystimmung zu verdanken war, für die die Bands verantwortlich zeichneten. Auch die kulinarischen Schmankerl, wie beispielsweise halbe Hähnchen, sorgten dafür, dass sich die zumeist in Tracht erschienenen Gäste so rundum wohl fühlten. Kein Wunder also, dass Thorsten Bruch, Chef der Bexbacher Firma TOB-Event, eine positive Bilanz zog: „Wir sind zufrieden.“ Einziger Wermutstropfen sei der Freitagabend, an dem es auch in diesem Jahr nicht gelungen sei, das Zelt zu füllen. „Ich weiß auch nicht woran es liegt“, so Bruch, der aber im nächsten Jahr dieses Problem in Angriff nehmen will. Er hebt besonders hervor, dass das Oktoberfest friedlich verlaufen ist und bedankt sich beim Publikum. Es habe keinerlei Zwischenfälle gegeben, was nicht selbstverständlich ist. Er habe auch beobachtet, dass viele zu Fuß gekommen sind. Viel Geschick bewiesen die Serviererinnen, die teilweise bis zu fünf Maßkrüge in einer Hand oder Riesenplatten voll mit Weißwürsten und Brezeln stemmen mussten.

TOB-Event konnte insbesondere am Samstag viele Gäste begrüßen, die mit der gleichnamigen Band im wahrsten Sinne des Wortes eine „geile Zeit“ erlebten. Die fünf Musiker aus Oberfranken boten Party non Stop und begeisterten sowohl mit Ballermannhits als auch mit Alpenrock.

Volkstümlich ging es am Sonntagmittag weiter. Bei den „Hofgasslern“ durfte natürlich der Titel „Dem Land Tirol die Treue“ nicht fehlen. Ebenso die Alphörner. Für ein furioses Finale sorgte die Band Firma Holunder, die noch einmal zahlreiche Besucher anlockte. Mit beliebten Fetenhits wie „Die Hände zum Himmel“, „Griechischer Wein“ oder „Sierra Madre“ sowie zahlreichen Liedern der Neuen Deutschen Welle spielten sie sich in die Herzen ihrer Gäste, wobei auch viele die geläufigen Texte mitsangen.