Zweibrücken. Mit großen Erwartungen war der Nachwuchs des Leichtathletikzentrums (LAZ) Zweibrücken zum Stabhochsprung-Meeting Oberhaugstett – zum traditionellen Schwarzwald-Cup – angereist. Mehr als 60 Teilnehmer kamen bei dieser unter den Stabhochspringern sehr beliebten Veranstaltung zusammen. Leider war das Wetter im Schwarzwald am Pfingstmontag äußerst wechselhaft, sodass einige der sechs Wettkämpfe im Regen, andere bei strahlendem Sonnenschein und mit Rückenwind ausgetragen wurden.

Die überragende Leistung für die Zweibrücker erzielte Johanna Felzmann, die eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Mit 3,35 Metern verfehlte sie in der Altersklasse W 15 nur ganz knapp die Qualifikationshöhe für die deutschen Jugendmeisterschaften in Jena, an denen sie aber aufgrund ihres Alters (Jahrgang 1999) ohnehin erst in einem Jahr teilnehmen darf.

Licht und Schatten

Ebenfalls persönliche Bestleistung sprang Julius Ferber (M 13) mit 2,72 Metern. Auch Anne Pfeiffer (M 15) steigerte sich auf ihre Bestmarke von 3,25 Meter. In dieser Altersklasse feierte das LAZ einen Dreifach-Sieg, denn die nächsten Plätze belegten Eva Dexl (3,15 m) und Lisa Eckert (2,62 m). Zufrieden sein durfte auch Larissa Häffner bei der BJugend. Als Fünfte überquerte sie erstmals 2,82 Meter. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung wartete auch Nicolas Dietz (M 15) mit 3,15 Meter aus. Nicht zu schlagen war Lea Faltermann (W 12), die 2,92 Meter als Siegerin überquerte.

Unter den wechselhaften Witterungsbedingungen litten auch die Leistungen einiger LAZ-Athleten. Schon an ihrer Anfangshöhe scheiterten Bernhard Brenner, Dennis Semke und Laura Lo Guidice mit einem „salto nullo“. Teilweise spielten den Athleten bei den Fehlversuchen auch die Nerven einen Streich.

Johanna Felzmann verbesserte ihre Bestleistung auf 3,35 Meter
Johanna Felzmann sprang beim Schwarzwald-Cup in Oberhaugstett neue Bestleistung mit 3,35 Meter. Foto: Helmut Kruber