Hammerwerfer haben's nicht gerade leicht. Das liegt nicht nur am Gewicht des Hammers, sondern auch an den besonderen Anforderungen die diese Disziplin mit sich bringt. So fanden heute in Leverkusen die deutschen Hochschulmeisterschaften im Hammerwurf statt. Als einzige Disziplin der Leichtathletik wurde der Hammerwurf an einem anderen Tag und Datum durchgeführt als die restlichen sportlichen Wettbewerbe. Zum Vergleich: Diese finden am 10. Mai in Schwäbisch Gmünd statt. Gründe für die Absonderung sind meist die Ausstattung vor Ort, da durch neue Regelungen nur Käfige mit einer Höhe von 7-10 Metern zugelassen sind. Nicht jeder Ausrichter kann dies den Sportlern bieten, sodass man gezwungen ist, manche Disziplinen auszulagern.

Bei diesen deutschen Hochschulmeisterschaften startete Hanna Luxenburger, Athletin des LAZ Zweibrücken, für die Universität des Saarlandes. Sie studiert dort Jura im 6. Semester mit dem Ziel Richterin zu werden. Durch ihr Studium und ihre guten Leistungen im Sport qualifizierte sie sich für die deutschen Hochschulmeisterschaften im Hammerwurf.

Mit 46,11 Metern, einer neuen Saisonbestleistung, erreichte sie den zweiten Platz mit nur wenigen Zentimetern Unterschied zur Erstplatzierten. Leider kam ihr ein weiteres Problem im Hammerwurf in die Quere. Aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl, konnte der Wettkampf nicht als eine deutsche Meisterschaft gewertet werden, sodass Luxenburger nicht den Titel der Vizemeisterin tragen darf. Trotz einer Krankheit im Vorfeld lieferte sie dennoch eine sehr solide Leistung ab, was sie weiter positiv auf die Sommersaison blicken lässt.

Hanna Luxenburger
Hanna Luxenburger (Foto: LAZ Zweibrücken)

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
28.04.2018 Deutsche Hochschulmeisterschaften 2018 (Hammerwurf) Leverkusen (Deutschland)