LAZ Zweibrücken veranstaltet zweiten Cross-Cup rund um Dieter-Kruber-Halle

Rund 250 Kinder der Zweibrücker Hauptschulen maßen sich gestern Nachmittag beim zweiten Cross-Cup des LAZ Zweibrücken rund um die Dieter-Kruber-Halle im Westpfalzstadion beim Ausdauertest.

Zweibrücken. „Hop, hop, Meike gib Gas”, hallte es gestern Nachmittag über den SVN-Hartplatz, als die Schülerinnen des Jahrgangs 2000 ihren 800-Meter-Lauf beim zweiten Cross-Cup des Leichtathletik-Zentrums (LAZ) Zweibrückens absolvierten. Besonders im Zielbereich fieberten Eltern und Großeltern sowie die Lehrer der verschiedenen Grundschulen mit. Lachend, teilweise aber auch ausgepumpt kamen die Schüler nach dem Parcours über natürliche Hindernisse rund um die Dieter-Kruber-Halle ins Ziel. Rund 250 Grundschülerinnen und –Schüler der Jahrgänge 2000 bis 1995 wurden auf der Strecke gezählt, die von Trainer Thomas Zehfuß mit weiß-roten Bändern gekennzeichnet war.

Im vergangenen Jahr hatte sich das LAZ entschlossen, das Konzept des Langlauftages über 800 und 1000 Meter auf der Tartanbahn im Westpfalzstadion auf die Cross-Strecke zu verlagern. „Wir wollen damit die Geschicklichkeit und die Ausdauer spielerisch schulen. Gegenüber der Bahn ist die Cross-Strecke für die Schüler nicht so eintönig“, erklärte Zehfuß. Dieses Prinzip macht sich auch Helmut Kruber von der Friedrich-von-Schiller-Schule im Sportunterricht zu eigen: „Das ist für die Schüler spannender als auf der Bahn.“

„Es war ganz schön anstrengend“, erklärte Laura Werle von der Grundschule Rimschweiler im Bayern-Trikot. In ihrer Freizeit spielt sie Handball in der E-Jugend des SV 64 und Fußball in der Mädchen-Mannschaft des TuS Rimschweiler/SG Medelsheim. Gleichzeitig feierte sie ihre Premiere über diese Strecke. „In der Schule waren wir bisher nur 600 Meter gelaufen.“ Völlig entspannt saß dagegen ihre Klassenkameradin Pauline Hartfelder auf der Stange der Sportplatzumrandung und ließ sich von ihrem Vater wegen ihres dritten Platzes feiern. Auch sie spielt beim SV 64 Handball und turnt bei der VTZ.

Zufrieden war auch Sascha Danner, Sportlehrer an der Breitwiesenschule, mit den Leistungen seiner Schützlinge Christina Knaub und Wiebke Burth (beide Jahrgang 1999), die beim LAZ seit rund drei Monaten trainiert. „Wir haben etwas längere Strecken gelaufen. Haben uns aber nicht gezielt auf den Cross-Cup vorbereitet. Dazu reichen die Sportstunden nicht aus.“

Begeistert zeigte sich auch Christian Weppler, Leiter der Hilgardschule über den Lauf von Erik Bischof (Jg. 2000), der locker ins Ziel kam. „Das Multitalent“ (Weppler) turnt bei der VTZ und spielt Fußball beim SV Niederauerbach. „Ich bin während des Laufes ganz ruhig geblieben, als die Konkurrenz aufkam“, erklärt er im Stile eines Routiniers, während er sich mit seinem Schulleiter abklatscht.

Auch der Vorsitzende des LAZ, Josef Scheer war von der Resonanz begeistert. „Der Cross- und Talent-Cup sind unsere Zugpferde. Daraus rekrutieren wir weitestgehend unseren Nachwuchs.

Die ersten Zehn eines jeden Laufes bekamen eine Urkunde und ein kleines Erinnerungsgeschenk der VR-Bank aus Zweibrücken überreicht.

Mädchen des Jahrgangs 1998
Die Mädchen des Jahrgangs 1998 beim Start über die 800-Meter-Crossstrecke. Foto: voj