Raphael Holzdeppe, Weltmeister von 2013 in Moskau und Vize-Weltmeister von 2015 in Peking, steht im morgigen Stabhochsprung-Finale (20.35 Uhr MESZ).

„Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, dieses Mal machst du eine Qualifikation ohne dritten Versuch, nicht wie in Peking 2015. Irgendwie haben es mir aber die 5,70 Meter in Qualifikationen angetan“, sagte Holzdeppe, denn erneut brauchte er diesen dritten Versuch für den Finaleinzug nach zuvor übersprungenen 5,45 und 5,60 Meter. „Aber im Endeffekt bin ich sehr zufrieden. Die Sprünge waren gut und hoch drüber, ich habe mich gut gefühlt“, meinte der Zweibrücker ganz gelassen. Vor dem morgigen Finale sagte Holzdeppe, der in diesem Stadion Olympia-Bronze geholt hatte: „Alles ist möglich. Ich versuche weiter, ganz vorne zu landen.“

Sein Trainer Andrei Tivontchik hatte seine Anspannung rasch abgelegt: „Es war ein schwieriger Wettkampf, denn ab und zu herrschte Gegenwind. Er hat das sehr gut gemeistert. Im ersten Versuch wär’s für die Nerven besser gewesen. Aber am Ende alles gut.“

Holzdeppes Teamkollegin vom LAZ Zweibrücken, Speerwerferin Christin Hussong (23), blieb am Abend in der Qualifikation hängen. Ihre 60,86 Meter im dritten Versuch reichten nicht fürs Finale, das Weltmeisterin Katharina Molitor (65,37m) schaffte.

Springt ins Stabhochfinale: Raphael Holzdeppe.
Springt ins Stabhochfinale: Raphael Holzdeppe. (Foto: Iris)

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
04.–13.08.2017 Weltmeisterschaften 2017 London (England)