Zweibrücken. Mit einer starken Leistung ist Speerwerferin Christin Hussong ins Jahr gestartet. Die Athletin des LAZ Zweibrücken hat sich beim Wurfentscheid im Rahmen der Teamwoche des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) in Kienbaum für die Winterwurf-Challenge Anfang März in Portugal qualifiziert. Bei ihrem besten Versuch landete das Wurfgerät der 20-Jährigen am Samstag bei 60,69 Metern. „Das ist für den ersten Wettkampf sehr stark“, lobt der sportliche Leiter des Leichtathletikzentrums, Alexander Vieweg, selbst Speerwerfer. Die deutsche Meisterin Linda Stahl von Bayer Leverkusen übertraf die 62er-Marke, Vereinskollegin Katharina Molitor kam nicht über 55 Meter hinaus.

Schon der erste Wurf Hussongs landete bei einer hohen 58er-Weite. Damit hat Hussong bewiesen, dass sie ihre gute Form aus dem vergangenen Jahr gehalten hat. Im Sommer hatte die deutsche U23-Meisterin und Dritte der Aktiven-DM ihre Bestmarke auf 63,64 Meter gesteigert, sich damit für die Europameisterschaften in Zürich (Schweiz) qualifiziert. Dort belegte Hussong im Finale den siebten Platz (59,29 Meter).

Die DLV-Trainer haben der Zweibrücker Speerwerferin die Entscheidung überlassen, bei der Winterwurf-Challenge als Zweite bei den Aktiven oder bei der U23 zu starten. „Christin hat sich für die U23 entschieden, weil das genau das Teilnehmerfeld sein wird, gegen das es im Sommer auch bei den großen Meisterschaften geht“, erklärt Vieweg, der im gleichen Atemzug kritisiert, dass der DLV die Athletin nicht sowohl bei Aktiven als auch U23 starten lässt. Vor der Challenge Anfang März geht es nach weiteren Trainingseinheiten in Zweibrücken im Februar ins Trainingslager nach Portugal, von wo aus die 20-Jährige mit ihrem Vater und Trainer Udo Hussong gleich zu der Challenge aufbricht.