Las Palmas. Speerwerferin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken belegte gestern im Trikot des Deutschen Leichtathletik-Verbandes auf der Kanareninsel Gran Canaria den dritten Platz beim Winterwurf-Europa-Cup. Ihr bester Versuch landete bei 59,00 Metern, mit der erwünschten WM-Norm (61, 40 Meter) klappte es noch nicht. Die 22-Jährige war mit dem Ergebnis aber ganz zufrieden.

„Der Wind war echt brutal“, sagte die Herschbergerin zu den Bedingungen im Stadion Ciudad Deportiva in Las Palmas. „Am Samstag ging’s noch, aber heute herrschte ganz extremer Gegenwind. Sonst wären 60 Meter sicher drin gewesen“, erläuterte sie. Zudem sei es beim Wettkampf am Spätnachmittag deutlich frischer gewesen als tags zuvor. Mit ihrer Serie (57,90/58,97/55,93/zweimal ungültig/59,00 m) war sie ebenso einverstanden wie Papa und Trainer Udo Hussong. „Die Streuweite in der Serie war zwar noch groß, aber wir sind ja noch am Anfang der Saison.“ Einen Fortschritt erkannte sie indes schon, auch nach dem Trainingslager zuletzt in Portugal: „Im letzten Jahr hatte ich oft das Problem, dass ich den Speer viel zu steil abwerfe. Im Winter haben wir das intensiv geübt, jetzt waren die Würfe schon deutlicher flacher.“ Nach der Rückkehr heute geht es nach Ostern erneut ins Trainingslager an die portugiesische Algarve, bevor im Mai für sie die ersten Wettkämpfe auf dem Plan stehen.