Caprino Veronese/Italien. Mit sechs Athleten seiner Trainingsgruppe weilt LAZ-Vorstand Bernhard Brenner derzeit im italienischen Caprino Veronese unweit des Gardasees. Für die Nachwuchshoffnungen des LAZ Zweibrücken steht dabei hauptsächlich Grundlagenarbeit im Beinbereich auf dem Programm. „Ziel ist es, die Schnell- und Sprungkraft der Jungs und Mädels zu verbessern“, erklärte Brenner am vergangenen Montag. Um diese Ziele zu erreichen, stehen neben Stabhochsprung auch Hoch- und Weitsprung auf dem Trainingsplan.

Kurz vor der Abfahrt ins Trainingslager nach Caprino Veronese
Kurz vor der Abfahrt ins Trainingslager nach Caprino Veronese (Foto: Bernhard Brenner)

Das Trainingslager ist ein fester Bestandteil im Kalender der Trainingsgruppe von Brenner. „Die letzten fünf Jahre waren wir in Rimini, dort gibt es jetzt aber keine Stabhochsprunganlage mehr“, erklärt er den Ortswechsel. Zudem tue ein wenig Abwechslung auch mal gut und die Anlage in Caprino Veronese sei hervorragend.

Neben Nicolas Dietz, Zweiter der Deutschen Jugendhallenmeisterschaft und Fahad Sadig, dem Deutschen U18-Meister des vergangenen Jahres, reisten auch vier junge Sportler mit nach Italien, die ihr volles Potenzial erst noch ausreizen wollen. Lee Wegener freute sich vor der Abfahrt schon sehr auf das Trainingslager. Mit 3,20 m war sie 2014 Sechste der Deutschen Jugendmeisterschaft in Köln geworden. In Italien will sie nun den Grundstein setzen, um sich im kommenden Sommer weiter zu verbessern.

Genau wie Lee im letzten Jahr schon dabei war Freyja Fremgen. Sie schätzt am Trainingslager vor allem die Zeit, die sie mit ihren Freunden verbringen kann. „Ansonsten sehe ich sie ja nur unter der Woche im Training“, meint sie. Auch Freyja ist motiviert, ihre Bestleistung, die derzeit bei 3,00 m liegt, weiter zu verbessern.

Ein festes Ziel gesetzt hat sich Alexander Jung. „Ich will mich dieses Jahr von 4,10 m auf 4,40 m steigern“, erklärt er vor der Abfahrt zum Gardasee. Befürchtungen, dass sich die Trainingsgruppe auf die Nerven geht, wenn sie so lange aufeinander hockt, hat er nicht: „Wir kommen gut miteinander aus, da gibt es keine Probleme.“

Zum ersten Mal ins Trainingslager fährt Till Meyer und das, obwohl er schon neun Jahre Mitglied im LAZ Zweibrücken ist. Er betreibt allerdings keine spezielle Disziplin und ist hauptsächlich aufgrund der allgemeinen Fitness im Verein. Dennoch war auch bei ihm die Vorfreude vor der Abfahrt groß.