Werrmann verbessert Bestzeit ñ Holzdeppe erneut über 5,40 Meter

Jens Werrmann, LAZ-Hürdenspezialist, war mit seinen Leistungen über die 60 Meter Hürden zufrieden. Im Vorlauf verbesserte er seine Bestzeit um vier Hundertstel auf 7,79 Sekunden. Danach wurde er von Schmerzen im Oberschenkel geplagt. Dennoch qualifizierte er sich im Zwischenlauf in 7,85 Sekunden für fas Finale. Dort wurde er in 7,86 Sekunden Fünfter.

Raphael Holzdeppe, das große Stabhochsprungtalent des LAZ Zweibrücken, war der jüngste Starter im Teilnehmerfeld. Er sprang zum vierten Mal in der laufenden Hallensaison 5,40 Meter und wurde beachtlicher Neunter hinter den Routiniers wie z.B. dem späteren Meister Björn Otto, Danny Ecker oder Tim Lobinger. Zudem konnte er seinen Dauerkonkurrenten Marvin Reitze aus Leverkusen, der mit 5,30 Metern Elfter wurde, erneut schlagen. Holzdeppes Vereinskameradin Kristina Gadschiew, ebenfalls Stabhochspringerin, konnte leider nicht an den Start gehen. Sie stürzte beim Einspringen auf die Schulter und litt danach unter starken Schmerzen.

Für Stabhochspringerin Carolin Hingst verliefen die Deutschen Meisterschaften leider nicht ganz glücklich. Die Mainzerin, die regelmäßig mehrmals in der Woche bei Andrei Tivontchik im Leichtathletikzentrum (LAZ) Zweibrücken trainiert, wurde Fünfte mit ihrer Einstiegshöhe von 4,40 Metern und blieb damit hinter ihren Leistungen der laufenden Hallensaison. Nach dem geglückten Sprung über 4,40 Meter wechselte sie auf einen anderen Stab. Zwar überqueerte sie auch die Latte bei ihrem Sprung über 4,50 Meter, nahm die Stabhochspringerin diese beim Heruntergehen mit. Trotz ihres unglücklichen Wettkampfverlaufes wurde Hingst aufgrund ihres im Januar gesprungenen Deutschen Hallenrekords von 4,70 Metern und ihrer guten Leistungen während der laufenden Saison von Bundestrainer Herbert Czingon für die Hallen-Europameisterschaften Anfang März in Birmingham nominiert.