Zweibrücken/Kienbaum. Jens Werrmann vom Leichtathletikzentrum Zweibrücken hat vor rund drei Wochen mit den Vorbereitungen auf die Wintersaison begonnen. Der 110-Meter-Hürden- Spezialist, der nur knapp die Qualifikation für die Leichtathletik- Weltmeisterschaft in Berlin in diesem Jahr verpasst hatte, war der Shooting-Star der vergangenen Saison. Denn nach einer fast zweijährigen Verletzungs- Odyssee hatte sich der 24- Jährige überraschend schnell an die deutsche Spitze herangekämpft. Höhepunkt war zum Abschluss der Decanation-Cup Anfang September in Paris, als sich der Schützling von LAZ-Trainer Karl-Heinz Werle auf seine neue persönliche Bestzeit von 13,51 Sekunden steigerte. Er musste sich lediglich dem US-Amerikaner Jo Brown (13,35) geschlagen geben.

Ab heute trifft sich der gebürtige Waldgrehweiler mit den Kader- Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) zu einem Lehrgang mit Hürden- Bundestrainer Idriss Gonschinska in Kienbaum bei Berlin. „Das ist eine erste Bestandsaufnahme für die kommende Saison“, erklärte Jens Werrmann, der im Februar seine Ausbildung bei der Bundespolizei in Cottbus abgeschlossen hat. Im Mittelpunkt des viertägigen DLV-Lehrgangs im Leistungszentrum stehen auch „leistungsdiagnostische Aspekte“, wie es Trainer Karl-Heinz Werle formulierte. Gleichzeitig wird noch einmal ein Rückblick auf die vergangene Saison gegeben.

Jens Werrmann beim Hürdenlauf
Jens Werrmann bereitet sich seit Anfang Oktober auf die Hallensaison vor. Foto: pma