Zweibrücken. „Kinder und Jugendliche sollen Spaß am Sport haben“, nennt der Sportlehrer an der Friedrich-von-Schiller-Hauptschule und Fachberater Sport an Grundschulen, Helmut Kruber (Foto: pm), eine Aufgabe des Sportunterrichts. Damit könne das Hauptziel des Sportunterrichts erreicht werden: „Die Jugendlichen sollen animiert werden, ihr Leben lang Sport zu treiben.“ Dabei ist es dem Trainer des Leichtathletik-Zentrums Zweibrücken egal, welche Sportart die Jugendlichen betreiben.

Helmut Kruber
Helmut Kruber

In den drei Stunden Sportunterricht böten die Lehrer ein vielfältiges Angebot an. Wobei die drei Stunden „zu wenig sind“. Dabei werde immer mehr über Haltungsschäden bei Jugendlichen geredet. „Wir könnten dazu beitragen, dass es weniger werden.“ Kruber würde sich auch „mehr Enthusiasmus des Kollegiums“ wünschen. Sport sei weiter eines der beliebtesten Fächer. Auch, wenn die Schüler gelegentlich desinteressiert wirkten.

Eine „breit gefächerte sportliche Grundausbildung“ und keine spezielle Fertigkeit, erläutert Stephan Hahn, Sportlehrer an der Thomas-Mann-Grundschule, die Aufgabe in der Grundschule. Springen, Werfen, Klettern, Balancieren gehörten zur Grundausstattung für die Kinder. In zwei Sportstunden seien die beklagten Defizite im sportlichen Bereich nicht zu beheben. Deshalb sieht er auch die Aufgabe darin, die Kinder zum Sport außerhalb der Schule zu motivieren.

Neben dem sportlichen Aspekt beinhalte der Sportunterricht auch „Gesundheitserziehung und soziales Lernen“, betont Hahn. Das sei mit dem klassischen Unterricht, in dem sich einer bewegt und viel herumstehen, nicht umzusetzen. Hahn: „Wir müssen schauen, dass sich viele bewegen.“ Zum Unterricht in der Sporthalle und auf dem Platz bietet die Thomas-Mann-Schule noch Schwimmunterricht an.