Zweibrücken. Der Bundestrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes im Stabhochsprung der Frauen, Andrei Tivontchik (Foto: pm), ist rund vier Monate im Amt. Bei den Hallen-Europameisterschaften in Turin betreut er ab Freitag die drei DLV-Springerinnen. Merkur-Redakteur Werner Kipper sprach mit dem Trainer des LAZ Zweibrücken.

Wie sieht ihre Bilanz aus?

<blockquote><strong>Tivontchik:</strong> Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Vereinen klappt ausgezeichnet. Das hat sich auch schon bei den verschiedenen Lehrgängen, darunter in Saarbrücken, gezeigt. Das habe ich auch aber auch nicht anderes erwartet.</blockquote>
Andrei Tivontchik
Andrei Tivontchik

Wann fliegt der DLV-Tross ab?

<blockquote><strong>Tivontchik:</strong> Die Mannschaft des DLV hat sich am Donnerstag an drei verschiedenen Standorten in Köln, Frankfurt und München getroffen. Mit meiner LAZ-Athletin Kristina Gadschiew, die sich mit ihrem dritten Platz bei der Hallen-DM in Leipzig für Turin qualifiziert hat, fliegen wir ab Frankfurt nach Italien.</blockquote>

Wie sehen Sie die Erfolgsaussichten der drei DLV-Athletinnen?

<blockquote><strong>Tivontchik:</strong> Silke Spiegelburg, die mit 4,70 in Leipzig neuen deutschen Hallenrekord gesprungen ist, Anna Battke (4,50 m) und Kristina Gadschiew (4,50 m) liegen mit ihren Vorleistungen unter den besten Sechs und haben damit allerbeste Chancen, sich bei der Qualifikation am Freitag (15.50 Uhr) für den Endkampf am Samstag (15.15 Uhr) zu qualifizieren.</blockquote>

Was raten Sie ihrem Schützling Kristina Gadschiew?

<blockquote><strong>Tivontchik:</strong> Kristina muss nur ihre Nerven im Griff haben. Dann wird sie die Quali sicher überstehen. Ich schätze, dass 4,40 Meter für den Endkampf ausreichen werden.</blockquote>