Larissa Häfner, Stabhochspringerin mit Vorliebe für die Fotografie, ist 15 Jahre jung, wohnt in Mauschbach, feiert Weihnachten und Silvester im Kreis ihrer Familie und Freunde. Sie ist lebensfroh und witzig, das alles gepaart mit einer großen Portion Romantik.

Larissa steht in der Küche, ein ausgewähltes Sammelsurium an Zutaten liegt auf der Arbeitsplatte. Sie will Weihnachtsgebäck backen. Im Hintergrund schmunzelt Mama Martina.

Während sich die Hände ihrer Tochter in der Knetmasse vergraben, erzählt sie über Weihnachten, Neujahr und die Zeit dazwischen: „Für mich ist diese Zeit die schönste Zeit des Jahres, wenn es nicht schneit“, kolportiert sie mit einer großen Portion Humor. Diesen Humor hat sie von Papa Werner. Warum? Diese Erklärung schiebt die 15-Jährige gleich hinterher: „Jedes Jahr an Heilig Abend schaut Papa die gleiche Geschichte von Heinz Becker und lacht immer wie beim ersten Mal“.

Doch bevor sie dieses Bild sehen darf, widmet sich Larissa einer Aufgabe, die sie erfüllt. Sie ist bei der evangelischen Kirchengemeinde in Hornbach bei Jesus Inside engagiert und trägt mit dieser Gruppe zuerst in Brenschelbach und dann in Hornbach zum Gottesdienst Weihnachtslieder vor. Danach sitzen sie in der Gruppe, zusammen bevor sie ihre Weihnachtswünsche erfüllt bekommt. Lachsspaghetti und als Geschenk von der ganzen Familie einen Fotoapparat: „Ich mag die Fotografie“, erzählt sie: „Dann kann ich auch beim Sport fotografieren“, schiebt sie nach.

Der blonde Teenager ist seit kurzem Stabhochspringerin beim LAZ in Zweibrücken. Zuvor war sie Läuferin und das mit Erfolg. Ein großer Erfolg, neben vielen anderen Erfolgen war der erste Platz 2008 in der deutschen Bestenliste über die 2000-Meter-Distanz: „Und vielleicht werde ich beim Fotografieren auch Erfolg haben“, fügt sie hinzu.

Der erste und zweite Weihnachtsfeiertag ist für Larissa ein Familientag. Es wechseln sich gegenseitige Besuche mit Oma und Opa ab: „Ich genieße diese Tage“, sagt sie in einem weichen Ton, rührt dabei auf ihren Bauch und fährt fort: „Und da tut es auch gut“.

Wie Ihr Jahreswechsel verläuft, darüber ist sie sich noch nicht einig: „Vielleicht gehe ich zu einer Freundin oder treffe mich mit den Mauschbacher Straußbuben, die haben was vor“, erklärt sie.

Larissa Häfner fühlt sich auch in der Küche wohl
Auch in der Küche fühlt sich Larissa Häfner wohl. Hier übt sich sich im Backen von Weihnachtsgebäck. Foto: Schultz