Stadt hofft noch auf höhere Förderung als 400 000 Euro

rheinland-pfälzischer Innenminister Karl-Peter Bruch
Karl-Peter Bruch

Zweibrücken. Die Stadt Zweibrücken kann das Westpfalzstadion sanieren. Diese Nachricht aus Mainz übermittelte gestern Abend der Zweibrücker SPD-Chef Fritz Presl (Fotos: pm) beim Wahlkampf seiner Partei in der Festhalle. Presl: „Ich habe heute einen Brief von Karl-Peter Bruch erhalten.“ Der Innenminister schreibe darin, für ihn sei „die sportliche zentrale Funktion des Westpfalzstadions von besonderer Bedeutung“. Deshalb werde er „für 2010 eine Zuschusshöhe von 400 000 Euro einplanen“, las Presl vor.

Sportdezernent Rolf Franzen
Rolf Franzen

Der Zweibrücker Sportdezernent Rolf Franzen (CDU) erfuhr vom Merkur von dem Zuschuss. Spontane Reaktion: „Gibt’s denn auch noch mehr?“ Denn die Stadt habe das Gesamtprojekt, für das im März noch 3,3 Millionen Euro kalkuliert waren, bereits „auf 1,3 Millionen abgespeckt“, erläuterte Franzen. Normalerweise zahle das Land 40 Prozent Zuschuss – 400 000 Euro sind aber nur 31 Prozent. Dabei habe er sogar auf 50 oder 60 Prozent gehofft – vor dem Hintergrund, dass beim Konjunkturpaket II (bei dem das Stadion nicht zum Zuge kam) Zweibrücken 90 Prozent Zuschüsse bekommen hätte.

Franzen betont aber: „Ich will nicht jammern, sondern freue mich, dass das Land sich überhaupt bewegt hat – das ist ein Zeichen, dass wir das machen können und von der Kommunalaufsicht genehmigt wird.“ Zudem könne es ja sein, dass es 2011 weitere Zuschüsse gebe. Kunstrasen sowie Flutlicht brächten eine „erhebliche Verbesserung für Schulen, Bundeswehr, LAZ und Fußballverein“. Verzichtet werden müsse durch das Abspecken auf 1,3 Millionen auf die Sitzplätze-Überdachung und die Neuordnung der Kleinspielfelder.