Das Leichtathletik Zentrum Zweibrücken war 2008 und 2009 sehr erfolgreich. Der Verein ist eine feste Größe in der Leichtathletik und im Land. Die Mitglieder bestätigten in der Versammlung die Vereinsführung.

Josef Scheer
Josef Scheer

Zweibrücken. „Das LAZ gehört zum Tafelsilber des Landes Rheinland-Pfalz“, erklärte der Vorsitzende des Leichtathletik-Zentrums Zweibrücken, Josef Scheer (Foto: pma), gestern Abend bei der Mitgliederversammlung des Vereins. Bei den Sportverbänden und im Innenministerium sei das LAZ eine feste Größe und werde entsprechend finanziell gefördert.

Förderung mit Steuergeldern verlange auch eine ordentliche Vereinsführung. In diesem Jahr könne der Verein eine ausgeglichene Bilanz vorlegen. Die Mitglieder entlasteten nicht nur die Vereinsführung, sie stimmten auch einer geänderten Satzung zu, die auf einen „leistungssportorientierten Verein“ (Scheer) zugeschnitten ist.

Die Versammlung bestätigte den Vorsitzenden Josef Scheer, den Stellvertreter Karl-Heinz Werle sowie Hans-Joachim Scherer als Beisitzer. Neu in den geschäftsführenden Vorstand wurde Thomas Nachtigall gewählt.

Auf die Leistungen blickte Karl-Heinz Werle zurück. Die beiden Jahre 2008 und 2009 waren die erfolgreichsten des Vereins. Werle: „Die Sportler sind in breiter Spitze im aktiven Bereich angekommen. Jetzt ernten wir die Früchte der Jugendarbeit.“ Derzeit rangiert das LAZ im DLV bei der Jugend auf Rang zehn

Mit Raphael Holzdeppe, Kristina Gadschiew und Jens Werrmann nannte Werle drei Sportler die im aktiven Bereich, mit Till Wöschler, Daniel Clemens und Natasha Benner drei, die in der Jugend erfolgreich sind. Die Bemerkung eines Funktionärs des TV Wattenscheid machte Werle besonders stolz: „Zweibrücken ist doch kein kleines Leichtathletik-Nest. Zweibrücken ist eine Hausnummer in der deutschen Leichtathletik.“ Das müsse der Verein nach außen darstellen.

Stabhochspringerin Kristina Gadschiew (WM-Zehnte in Berlin 2009)
Kristina Gadschiew belegte dieses Jahr bei der WM in Berlin den zehnten Platz. Foto: dpa