Zur Vorbereritung auf die kommende Hallensaison haben die Stabhochspringer des Leichtathletikzentrums (LAZ) Zweibrücken an den vergangenen Wochenenden Stabhochsprungtage veranstaltet. Den erfahreneren Sportlern wird hier die Möglichkeit gegeben, ihre Form unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Bei den Frauen und in der weiblichen Jugend zeigten Kristina Gadschiew mit 4,10 Metern und Natasha Benner (4,00 Meter), dass sie fit sind für die kommenden Herausforderungen in der Halle. Auch die Schülerinnen der Jahrgänge 1992 bis1994 präsentierten sich allesamt in guter Form. So knüpften Caroline Günther und Michaela Donie, beide mit überquerten 3,50 Meter an ihre Leistungen der vergangenen Stadionsaison an. Anna Felzmann und Franziska Kappes stellten mit 3,30 Metern neue Bestleistungen auf, Maria Moch stellte sie ein mit 3,10 Metern. Bemerkenswert ist die Steigerung von Jasmina Chamorro, die ihre Bestleistung um einen halben Meter auf 2,60 Meter verbessern konnte. Auch in der männlichen Jugend zeigten Daniel Clemens und Daniel Martinez jeweils mit 4,30 Metern, dass sie für die Hallensaison gut gewappnet sind. Bei den Schülern stellten Jan Rio Krause (3,60 Meter) und Lukas Hallanzy (3,10 Meter) ebenfalls ihre Bestleistungen ein.

Die Neulinge im Stabhochsprungsport hatten an den Stabhochsprungtagen die Möglichkeit, ihre Fertigkeiten zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen, aber noch mit Trainerhilfe und von einem Podest aus zu erproben. »Gerade vom Podest aus, einem 1,20 Meter hohen Anlaufsteg, erreichen auch Anfänger bereits ohne Trainerhilfe gute Ergebnisse« führt Stabhochsprungtrainer Helmut Kruber aus. »Das wirkt sich positiv auf die Motivation aus, auch wenn die erreichten Höhen natürlich nicht in offizielle Ergebnislisten eingehen.« Der Einstieg in diesen technisch anspruchsvollen Sport werde mit dieser Sprunghilfe aber sehr erleichtert. Als jüngster Teilnehmer überquerte der neun Jahre alte Eike Kruber vom Podest aus 2,50 Meter. Anne Pfeiffer (11 Jahre) gelang bereits ein Sprung über 2,90 Meter, Elita Scheifel und Leonie Auneau, beide ebenfalls 11 Jahre alt, überquerten beim Podestspringen jeweils 2,70 Meter.