Im Jubiläumsjahr des des LAZ Zweibrücken, der Verein besteht seit 25 Jahren, starteten die Top-Athleten und der talentierte Nachwuchs bei den Pfalz-Hallenmeisterschaften am Wochenende in Ludwigshafen mit hohem Tempo in die Saison.

Mit 14 Titeln an beiden Tagen und vielen weiteren Plätzen auf dem Siegertreppchen zeigten sich die LAZ-Athleten für die Hallensaison gut gerüstet. Die Stabhochspringer trugen einen Großteil zur Titelflut bei. Bei den Frauen siegte in Abwesenheit von Kristina Gadschiew ihre Trainingspartnerin Michaela Donie mit glatten 4,00 m. Technisch war sie mit ihren Sprüngen allerdings noch nicht ganz zufrieden. Anna Felzmann schaffte mit 3,90 m Platz zwei.

Den Titel bei den Männern holte sich mit übersprungenen 5,20 m Daniel Clemens. Für ihn ging die Höhe zu Saisonbeginn in Ordnung. Platz 2 schaffte LAZ-Vorsitzender Bernhard Brenner mit 4,90 m. Platz 4 und 5 holten Denis Semke (4,30 m) und Jan-Rio Krause (4,20 m). Daniel Martinez fabrizierte einen „Salto nullo“ bei 4,50 m. In der männlichen Jugend U 20 waren Nicolas Dietz (4,50 m), Nils Crauser (3,90 m) und Sahad Fahdig (3,70 m) nicht zu schlagen. Sie belegen die Plätze 1 bis 3. Alle drei sind noch in der Klasse U18 startberechtigt und holten am zweiten Wettkampftag in gleicher Reihenfolge den Sieg und die Plätze nach Zweibrücken – nicht ohne ihre Leistung durch das gute „Training“ vom Vortag zu steigern. Dietz übersprang 4,60 m, Crauser schaffte erstmals in seiner jungen Karriere mit einem tollen Sprung die 4,00 m und Sadig zeigte feine 3,80 m. Komplettiert wurde das Trio durch Dominik Birthel als 5. mit 3,00 m. Die Höhen bedeuteten für alle persönliche Bestleistungen. Die Dominanz im Stabhochsprung setzte sich in der weiblichen Jugend U 18 fort. Sechs Athletinnen des LAZ beanspruchten das Siegerpodest für sich. Die Deutschland-Cup-Zweite vom letzten Jahr, die 14jährige Lea Faltermann holte sich am zweiten Wettkampftag den Titel bei den älteren Mädchen mit sehr guten 3,50 m. Sie hatte am Vortag bereits ihre Altersklasse W14 mit 3,40 m dominiert und den Titel nach Zweibrücken geholt. Auch in der U20 hätte sie mit ihren Höhen gewonnen, durfte aber dort nicht starten, weil sie zu jung ist. Zweite der U18 wurde Anne Pfeiffer mit 3,40 m. Der dritte Platz ging an Charlotte Buckel mit 2,10 m. Die Plätze 4, 5 und 6 belegten die LAZ-Athletinnen Marie Neuner (2,00 m), Celine Vollmer (1,80 m) und Michelle Schäfer (1,80 m). Ohne gültigen Versuch blieb leider Eva Dexl, die ihre Anfangshöhe von 3,20 m dreimal riß. In der Klasse U20 landeten Luisa Hary mit 2,20 m, Charlotte Beck mit 2,10 m und Celina Vollmer mit 1,80 m auf den Plätzen 2, 3 und 4. Hier siegte Stefanie Kaiser vom ASV Landau, die 3,40 m meisterte. In der M15 war das LAZ bei den Jungs auf dem Siegerpodest ebenfalls unter sich. Pfalzmeister wurde Julius Ferber mit 3,30 m. Er steigerte seine Bestleistung um 20 cm. Auf den Plätzen folgten Timon Satzky mit 3,10 m und Jonas Klein in seinem ersten Stabhochsprungwettkampf mit übersprungenen 2,50 m. In der M14 gewann Lars Voigt mit guten 3,40 m vor Till Meyer, der 3,20 m übersprang und Zweiter wurde. Die drei Jungs der Klasse M 12 machten es den Großen nach. Mit übersprungenen 2,40 m gewann Oliver Pulich vor Jonas J. Klein (2,30 m) und Max Schefel (1,90 m). Oliver Pulich wurde außerdem 3. im Weitsprung mit genau 4,00 m. Hier belegte Jonas J. Klein Platz 8 mit 3,73 m.

In der W15 gingen Platz 2 und 3 im Stabhochsprung an die Neulinge Marie Neuner (2,00 m) und Michelle Schäfer (1,80 m). Es siegte die erfahrene Saskia Zwicker vom TV Offenbach mit 3,20 m.

An beiden Wettkampftagen aktiv war auch die U18-Weltmeisterin von 2011 im Speerwurf, Christin Hussong. Sie überprüfte ihre Form aus dem Wintertraining im Kugelstoßen und war mit ihrem Sieg für das LAZ und der Weite von 13,78 m in der weiblichen Jugend U20 am ersten Tag zufrieden, zumal sie mitten im Abiturstress steckt. Leonie Günther wurde im gleichen Wettbewerb mit 7,72 m Vierte. Am zweiten Tag ging Christin Hussong bei den Frauen auf Weitenjagd und stieß diesmal die 4 kg-Kugel auf 14,12 m.

Als erfolgreiche Vielstarterin erwies sich einmal mehr Nora Bruckner. Sie war schnellste Frau über 200 m und holte den Titel in 27,04 sec. nach Zweibrücken. Zweite wurde sie über die 60 m Hürden in 9,47 sec. nur knapp hinter Jasmin Barthel (ABC Ludwigshafen / 9,42 sec.). Dritte Plätze erreichte sie in ihrem umfangreichen Tagesprogramm mit guten 5,10 m im Weitsprung und im Hochsprung (1,50 m), wo ihre Vereinskameradin Anja Wich-Heiter mit Tagesbesten 1,67 m gewann.

Bei den Männern holte ein glücklicher Jan Rothaar nach langwieriger Verletzungspause den Titel über 60 m Hürden. Mit seiner Zeit von 8,44 sec. war er unter diesen Umständen sehr zufrieden und hat sich Steigerungen für seine nächsten Wettkämpfe vorgenommen. Im Flachsprint über 60 m erreichte er einen 5. Platz in 7,44 sec. im B-Finale und haderte mit seinem schlechten Start. Im Vorlauf erzielte er 7,35 sec.. Christian Stütze blieb mit 7,45 sec. im Vorlauf hängen.

Bei der weiblichen Jugend U 20 gewann Sina Mayer im Sprint über 60 m nach verhaltenem Start den Vizetitel in 7,98 sec. und Angelina Dietz wurde 4. in 8,25 sec.. Dietz landete außerdem im Weitsprung mit 5,10 m auf dem zweiten Platz vor ihrer Vereinskameradin Maren Günther (5. mit 4,41 m). Bei den Mädchen U 18 stieß Vanessa Sprau die 3 kg- Kugel auf 11,67 m hinaus und belegte damit Platz 5. In 8,85 sec. ist die 16jährige Julia Lamber im Vorlauf über 60 m leider ausgeschieden.

Nach seinem 3. Platz im Stabhochsprung wurde Jonas Klein in der M15 im Weitsprung mit guten 5,52 m nochmals 3.. Seine Vielseitigkeit bewies er mit einem vierten Platz im 60 m-Sprint in schnellen 7,84 sec..

Nicht ihren besten Tag erwischte Sofie Schwenkreis. Trotzdem wurde sie Zweite im Hochsprung der W 13 mit 1,30 m. Dass sie deutlich besser als Platz 6 und 4,34 m im Weitsprung kann, hat sie schon öfter bewiesen, aber der Anlauf klappte diesmal nicht. Im Sprint verfehlte sie den Endlauf der besten Sechs in 9,00 sec. nur knapp.

In ihrem ersten Hallenrennen gelang Denise Waibel (W14) der dritte Platz über 800 m in 2:43,25 min.. Ihre Trainingskameradin Pauline Ferber (W13) sammelte ebenfalls zum ersten Mal Erfahrung in einem 800 m Rennen. Sie wurde 5. in 3:10,59 min. und sprintete die 60 m in 9,49 sec.

Im Weitsprung der W14 erreichten im großen Teilnehmerfeld von 18 Springerinnen Myriam Pulich Platz 6 in 4,28 m und Sophie Wünnenberg Platz 8 mit 4,02 m. Celine siegrist sprang 3,24 m. Im 60 m Lauf blieb die Uhr für Pulich bei 9,04 sec. stehen. Wünnenberg lief 9,20 sec. und Celine Siegrist 9,79 sec.