Zweibrücken. Die Überraschung hielt sich beim Speerwerfer des Leichtathletikzentrums (LAZ) Zweibrücken, Till Wöschler, in Grenzen, als er vom Pfälzischen Merkur gestern Abend kurz vor dem Training erfuhr, dass er zum „Leichtathlet des Jahres“ beim Nachwuchs gewählt worden war. „Das war eigentlich zu erwarten“, kommentierte er die nationale Wahl „durch das Fachpublikum“ (Wöschler) der User von leichtahletik. de und der Leser der Zeitschrift „Leichtahletik“. Wäre es doch aberwitzig gewesen, wenn der 19-jährige Zweibrücker, der seine Bundeswehrzeit bei der Sportfördergruppe in Mainz ableistet, nicht auch diese nationale Trophäe errungen hätte. Denn der U 20-Weltmeister mit der Weltklasseweite von 83,52 Meter war im November vom Internationalen Leichtathletik-Verband-IAAF während einer Gala in Monte Carlo als „Rising Star“, als international größtes Talent, bei der Ehrung der Welt-Leichtathleten ausgezeichnet worden.

„Ich freue mich aber auch über diese Ehrung. Sie ist für mich Belohnung für die vergangene und gleichzeitig Ansporn für die neue Saison“, erklärte der deutsche Jugendrekordler, der erst im Sommer in die Saison einsteigt.

Welche Resonanz der „galaktische Wurf“ (Trainer Matthias Brockelt) hervorgerufen hat, zeigt allein das Votum von 27,1 Prozent. Er verwies die U 20-WM-Sechsten, Zehnkämpfer Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied/13,1 Prozent), und Mittelstreckler Marcel Fehr (LG Limes/Rems/12,1 Prozent) auf die Plätze zwei und drei.

LAZ-Speerwerfer und U 20-Weltmeister Till Wöschler
Hochachtung hat sich Till Wöschler mit seinem Titel bei der U 20-WM erworben. Foto: pma