Kaiserslautern. Stabhochspringerin Kristina Gadschiew vom LAZ Zweibrücken wird nach ihrem Achillessehnenriss auch die kommende Hallensaison auslassen. Das sagte die 30-Jährige am Wochenende beim Sportkongress des Sportbundes in Kaiserslautern. „Ich höre da besser auf den Rat der Ärzte. Und die sagen, ich soll lieber noch warten“, meinte die Dritte der Hallen-Weltmeisterschaft von 2012. „Ich hoffe, dass ich dann in der Sommersaison 2015 wieder springen kann.“ Die Studentin an der TU Kaiserslautern, die dort in rund zwei Wochen ihre letzte Prüfung ablegt, denkt nicht daran, ihre Karriere zu beenden und will noch einmal angreifen. „Ich möchte mindestens noch einmal an das Niveau anknüpfen, das ich bereits gezeigt habe. Wenn möglich sogar noch höher springen“, sagte Gadschiew. Der Schützling von Bundestrainer Andrei Tivontchik hatte sich im Juni im Training beim Durchlaufen auf die Schaumstoffmatte einen Riss der Achillessehne zugezogen.