[Auszug aus dem Artikel An. d. Red.]

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Neben dem WM-Titel von Stabhochspringer Raphael Holzdeppe blickt das Leichtathletikzentrum (LAZ) Zweibrücken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Der Himmelsstürmer-Cup im August übertraf in seiner zweiten Auflage die Premiere, nachdem der junge LAZ-Vorstand um den Vorsitzenden Bernhard Brenner und Stellvertreter Alexander Vieweg bereits beim Hallenstürmer-Cup im März in der Westpfalzhalle für eine riesengroße Begeisterung mit einem internationalen Feld gesorgt hatte. Raphaels Münchner Trainingspartner, Malte Mohr, der WM-Fünfte von Moskau, gewann mit neuer Rekordhöhe von 5,81 Metern. Ob mit dem Hallenstürmeroder dem Himmelsstürmer-Cup, zu dem sich im November der HügelstürmerCross gesellte, der LAZ-Vorstand hat ins Schwarze getroffen. Die öffentlichen Veranstaltungen sind die beste Werbung für das Bundesleistungszentrum, das im 25. Jahr seines Bestehens mit einer Reihe weiterer Erfolge aufwartete. Überraschend sicherte sich bei der Hallen-DM Stabhochspringerin Kristina Gadschiew den Titel, wurde Siebte bei der EM in Göteborg. Mit ihrer Bestleistung von 4,61 Metern qualifizierte sie sich auf den letzten Drücker für die WM. Die Hornbacherin hat ihr Minimalziel unter Trainer Andrei Tivontchik erreicht, und sich fürs Finale qualifiziert, wo sie Zehnte wurde.

Für einen Paukenschlag sorgte Daniel Clemens. Der junge Stabhochspringer gewann mit Bestleistung von 5,60 Metern die Militär-EM. Clemens hatte bereits bei der U23-EM mit der Bronzemedaille und als Deutscher Juniorenmeister sein Potenzial angedeutet. Bestens akklimatisiert hat sich Speerwerferin Christin Hussong, die mit ihrem Trainer und Vater Udo zu Beginn des Jahres von Thaleischweiler ins Westpfalzstadion gewechselt war. Die Deutsche Jugendmeisterin verfehlte bei der U 20-EM in Rieti Gold nur um einen Zentimeter. Der Deutsche Jugendmeister in der Halle, Lukas Hallanzy, wurde Siebter im Stabhochsprung-Wettbewerb. Eine deutliche Leistungssteigerung verbuchte Stabhochspringerin Anna Felzmann mit 4,30 Metern. Sie wurde Vierte bei der DM und Siebte bei der EM. Frühzeitig alle WM-Pläne musste Speerwerfer Till Wöschler begraben. Wegen einer Adduktorenverletzung musste er bereits auf die U23-EM verzichten. Mit 79,80 Metern blieb er weit hinter seiner Bestleistung von 84,38 Metern.

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