Leichtathletinnen des Hofenfels-Gymnasiums starten heute beim Bundesfinale

Mit der Qualifikation für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ haben sich die Leichtathletinnen des Zweibrücker Hofenfels-Gymnasiums einen Traum erfüllt. Heute treten sie im Mommsen-Stadion in Berlin gegen die stärksten Mannschaften aus den Sportgymnasien der verschiedenen Bundesländer an.

Zweibrücken. Bei den Leichtathleten des Hofenfels-Gymnasiums in Zweibrücken ist die Freude groß. Nach den Jungen im vergangenen Jahr haben es dieses Mal die Leichtathletinnen geschafft. Im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben sie sich im Wettkampf II (Jahrgang 1992 bis 94) für das Herbstfinale bis Samstag, 26 September, in Berlin qualifiziert. Die Mannschaft, die von den Sportlehrerinnen Renate Felten und Karin Heitmann betreut wird, hatte sich souverän im Bezirksentscheid in Bad Bergzabern am 6. Juni und beim Landesentscheid in Koblenz Anfang September durchgesetzt.

„Nach vier Jahren haben wir wieder den Sprung nach Berlin geschafft“, erinnert sich Renate Felten zurück. Und angesichts der Tatsache, dass einige der Mannschaftsmitglieder wie Kristin Hussong, Sara Krieg, Laura Müller sowie Jennifer Klein und Hannah Hess noch dem jüngeren Jahrgang angehören, hofft die HfG-Sportlehrerin auf eine Fortsetzung der Erfolge im kommenden Jahr. Für den Erfolg macht Renate Felten vordergründig auch den Status des Hofenfels-Gymnasiums „Partnerschule des Sports“ verantwortlich.

Die Kooperation mit dem Leichtathletikzentrum (LAZ) Zweibrücken mit einer vermehrten Zahl von Sportstunden in den siebten Klasse, darunter in der Dieter-Kruber- Halle im Westpfalzstadion, finde einen zusätzlichen Niederschlag. Im kommenden Jahr erfolge eine Überprüfung seitens der maßgeblichen involvierten Stellen in Mainz. Hier zeigt sich die Sportlehrerin zuversichtlich, dass etwa die Qualifikation für das Bundesfinale positiv zu Buche schlagen wird.

Auf die Platzierung in Berlin angesprochen, zeigt sich Renate Felten realistisch. „Gegen die reinen Sportschulen haben wir keine Chance.“ Allerdings hofft sie, dass die Schülerinnen bei den „Deutschen Meisterschaften“ (Felten) am heutigen Donnerstag im Mommsen-Stadion an die Leistungen beim Bezirks- und Landesentscheid mit 5370 beziehungsweise 7325 Punkten anknüpfen können. „Mit einem Mittelfeldplatz wäre ich zufrieden.“

Zu den eifrigsten Punktesammlern werden Christin Hussong (TV Thaleischweiler) und Sara Krieg (LAZ Zweibrücken) gezählt. Hussong kann dabei auf rund 39 Meter im Speerwurf und im Kugelstoßen mit 11. 85 Metern verwiesen. „Aber auch mit 1,60 Meter im Hochsprung braucht sie sich nicht zu verstecken“, ergänzt die Sportlehrerin. Sara Krieg hat 11,72 Meter im Kugelstoßen und ebenfalls eine Bestleistung von annähernd 39 Metern zu Buche stehen. Laura Müller hat ihre Stärken über 800 Meter, während Jennifer Klein und Hannah Hess, „die Fußballerinnen“ auch über die zwei Stadionrunden starten.

Komplettiert wird der Besuch der Bundeshauptstadt mit einer Besichtigungstour. Einer der Höhepunkt wird aber zweifellos der Besuch des Musicals „Schuh des Manitu“ am Donnerstagabend sein. Aber auch der Berliner Dom steht auf dem Programm. „Berlin wird also in jeder Hinsicht eine sowohl sportlich als auch kulturell für die jungen Sportler sein“, ist sich Renate Felten sicher.

Langläuferin Laura Müller
Laura Müller, deren Bestzeit über 800 Meter bei 2:14 Minuten steht, will heute eifrig Punkte sammeln. Foto: pma/Kruber