Alle 42 Teilnehmer des Merkur- und Blieskasteler Lauftreffs kommen beim Saarbrücker Silvesterlauf ins Ziel

Die erste sportliche Bewährungsprobe ist gelungen. 42 Teilnehmer der Laufgruppen in Zweibrücken und Blieskastel haben am Sonntag erfolgreich den Saarbrücker Silvesterlauf über zehn Kilometer absolviert.

Zweibrücken/Saarbrücken. „Alle 42 Läuferinnen und Läufer sind beim Saarbrücker Silvesterlauf durchgekommen.“ Die Erleichterung war Bernd Neuhardt, neben Horst Kircher, Marc Sprau und Jessica Sutter Trainer des Merkur-Lauftreffs in Zweibrücken und der Kreisvolkshochschule in Blieskastel anzumerken. Alle ihre Schützlinge, die sie seit September unter dem Motto „Gesundheitsorientiertes Laufen“ auf diese erste Bewährungsprobe auf Zeit über zehn Kilometer vorbereitet hatte, waren ins Ziel gekommen. Trainer und Läufer lagen sich nach der Anstrengung in den Armen, zumal sie die anvisierten Zeiten teilweise weit unterschritten hatten. „Wir hatten uns ursprünglich 75 Minuten gesetzt“, erklärte Bernd Neuhardt rückblickend. Dabei hatten die drei erfahrenen Trainer eine geschickte Raumaufteilung gewählt, und jeweils einen Betreuer für die schnellere, die mittlere und die langsamere Gruppe im Rennen. „Diese schon vielfach erprobte Taktik ist voll und ganz aufgegangen“, freute sich auch Horst Kircher nach dem Zieleinlauf, wobei er auch die Disziplin der Läuferinnen und Läufer lobte, die ganz den Anweisungen gefolgt waren. Zugleich wurde die Laufgruppe als zweitstärkste Mannschaft erneut mit einem Pokal ausgezeichnet.

„Ich wollte vordergründig etwas für meine Gesundheit tun, als ich mit dem Laufen im September begonnen habe“, erklärte freudestrahlend Rita Ecker (55 Jahre) im Ziel. „Die Zeit spielt für mich keine Rolle, doch es war ganz schön anstrengend.“

Ihr schönstes Geschenk machte sich Elvira Michel zum 38. Geburtstag selbst. „Ich hatte nie Probleme und eine gute Zeiteinteilung. Auf den letzten fünf Kilometern habe ich noch einmal richtig Gas gegeben“, sprudelte es aus ihr heraus.

Als ein ganz „neues Gruppenfeeling“ bezeichnete Sabine Hüther (43 Jahre) das Lauferlebnis in Saarbrücken. „Da ging eine riesige Motivation von dem Betreuerteam aus. Deshalb war auch Ankommen das Ziel.“ Aufgrund der Profilierung der Strecke sei es nicht nur ein anspruchsvolles, sondern auch ein sehr schönes Erlebnis gewesen.

Die „optimale Vorbereitung“ des Trainerteams auf die anspruchsvolle Strecke lobte Andrea Ross aus Brenschelbach. „Damit waren die Anstrengungen prima zu meistern.“ Sie fühle sich geradezu „super“ nach ihren ersten Zehn-Kilometer-Lauf, nachdem sie sich zuvor nur mit Nordic Walking fit gehalten hatte. Richtig „happy“ war auch Edina Riedel (32) vom Pfälzischen Merkur nach dem Lauf, obwohl sie während der „anstrengenden zehn Kilometer“ hie und da an ihre Schmerzgrenze gehen musste. „Ich bin von Anfang an etwas schlecht ins Laufen gekommen“, betonte sie.

„Du musst nur in die glücklichen Gesichter sehen“, freute sich Horst Kircher, dass es erneut gelungen war, eine so große Gruppe erfolgreich ins Ziel zu führen.

Als nächste sportliche Herausforderung wartet nun auf die Laufgruppen der Halbmarathon (21,1 km) am Sonntag, 5. April, in St. Wendel.

Die Läufer mit ihren Trainern
Freudestrahlend postieren sich die Läufer zum Gruppenbild mit ihren Trainern (vorne). Foto: Neuhardt
Luftballon als Orientierungshilfe
Trainer Horst Kircher war mit seinem Luftballon eine Orientierungshilfe für die Teilnehmer der Laufgruppen.
Edina Riedel und Aline Welsch
Edina Riedel und Aline Welsch (von links) überqueren die Ziellinie.