Edina Riedel nimmt am Kurs „Leistungsorientiertes Laufen“ teil – erste Übungseinheiten absolviert

Edina Riedel gehört zu den Teilnehmerinnen, die seit der vergangenen Woche am Kurs „Leistungsorientiertes Laufen“ teilnehmen. In unregelmäßigen Abständen wird sie über ihre Fortschritte berichten.

Zweibrücken. Seit Dienstag, 16. September ticken bei Edina Riedel die Uhren anders. Das heißt nicht, dass bei der 31-jährigen Assistentin des Chefredakteurs und des Verlagsleiters beim Pfälzischen Merkur die Winterzeit schon eingeführt worden ist. Nein, seit diesem Tag bestimmt zumindest an zwei Tagen in der Woche die Pulsuhr für 90 Minuten ihren Rhythmus, besser gesagt ihren Laufrhythmus. Edina Riedel gehört zu den rund 20 Teilnehmern des Kurses „Gesundheitsorientiertes Laufen“, der von der Trainergruppe Marc Sprau, Horst Kircher und Bernd Neuhardt jeweils dienstags und donnerstags von 18.30 bis 20 Uhr angeboten und betreut wird. Unterstützt werden die Läuferinnen und Läufer „der klassischen Zielgruppe“ (Neuhardt) mit einem Durchschnittsalter zwischen 40 und 45 Jahren von der Diplom-Sportlehrerin Jessica Sutter. Alle vier Übungsleiter verfügen über einschlägige Erfahrung, die in mehreren Marathonläufen mündet.

Als erstes Ziel haben sich die Läufer den Silvesterlauf von Saar 05 Saarbrücken am 28. Dezember gesteckt, ehe im April des kommenden Jahres der Halbmarathon (21,1 km) in St. Wendel anvisiert wird.

„Lachend ins Ziel kommen“, das ist eine der Maxime, die sich die Laufgruppe samt ihrer Trainer auf die Fahnen geschrieben hat. Bernd Neuhardt hat noch plastisch vor Augen, „noch nie so viele lachende Läufer gesehen zu haben, die beim ersten St. Wendeler Halbmarathon 2007 ins Ziel kamen“.

Dieses Ziel strebt auch Edina Riedel an. Sie ist quasi eine Wiederholungstäterin. Vor zwei Jahren war sie beim vom Merkur initiierten Lauf eingestiegen, der sich zum Ziel gesetzt hatte, die zehn Kilometer des Benefizlaufes „Eine Stadt läuft für ihre Kinder“ zu meistern. Erfolgreich hat sie diese Distanz gemeistert. „Anschließend hat mir ein Ziel gefehlt, weiterzulaufen.“

Diese Motivation wurde ihr mit diesem Laufangebot gemacht, und sie ist ganz begeistert. „Es macht unheimlich Spaß“, erklärt sie ohne Umschweife. Gerade die „individuelle Betreuung“, das Eingehen der Trainer auf jeden einzelnen Läufer, imponiert ihr.

Eine wertvolle Hilfestellung bietet bei den Laufeinheiten die Pulsuhr, die jedem Teilnehmer bis zum Kursende kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Damit ist eine ausgewogene Dosierung der Anstrengungen, die auch ständig von den Trainern über die Pulsuhr überwacht werden, gewährleistet. Ziel ist es, wie Bernd Neuhardt im Gespräch betonte, nach rund vier Wochen, anhand der Daten, die die Pulsuhr unter anderem hinsichtlich Herzfrequenz liefert, einen individuellen Trainingsplan aufzustellen. „Die ersten vier Wochen dienen der Sichtung der individuellen Leistungsfähigkeit“, erklärte Neuhardt.

Die Leistungsfähigkeit wurde in den ersten beiden Laufeinheiten bei Edina Riedel über fünf beziehungsweise sechs Kilometer auf den Prüfstand gestellt: „Ich war beide Male schon recht erschöpft“, gibt sie ehrlich zu. Obwohl sie zuvor in ihrer Freizeit gerne ins Fitness-Studio geht, Mountain-Bike fährt oder im Winter Ski läuft. Doch diese Lauferfahrung in der Gruppe, die hat ihr bisher gefehlt. Auf diese Gruppendynamik baut sie, diese Gruppendynamik soll sie ins Ziel des Zehn-Kilometer-Laufes in Saarbrücken und des Halbmarathons in St. Wendel tragen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal Halbmarathon laufen würde.“ Dass dies mit einem Lächeln geschieht, dafür wird das Trainer-Trio sorgen.

Lauftrainer Horst Kircher
Lauftrainer Horst Kircher kontrolliert die Pulsuhren von Edina Riedel und Linda Jacobs. Foto:voj