Christin Hussong von LAZ Zweibrücken, die in den Jugendjahren mit U18-WM- und U23-EM-Titel so erfolgreich war, braucht wohl noch ein bisschen Zeit, bis sie bei den Großen ganz oben ankommt. Was normal ist. Am Sonntag ist sie in London in der Qualifikation mit einem Speerwurf auf 60,86 Meter gescheitert. Vor zwei Jahren bei ihrer WM-Premiere in Peking war sie Sechste. „Ich habe deutlich mehr drauf, die Ergebnisse spiegeln das nicht wider. Ich bin enttäuscht. Im Finale will jeder stehen, es wäre gelogen, wenn ich sagte, es mache mir nichts aus“, gestand sie Herzens. Sie sei in ihre alten Fehler verfallen. Die Nerven spielten nicht mit. Im Einwerfen lief es noch gut. Nun will sie bei der Universiade auf Taiwan zeigen, was in ihr steckt.

Sie musste sich von Zimmerkollegin Katharina Molitor trösten lassen. Die Weltmeisterin hatte zuvor mit ihrer viertbesten Weite auf 65,37 Meter das Finale erreicht. „Ganz harmonisch fühlte sich der Wurf nicht an, aber ich treffe den Speer wieder besser und regelmäßiger. Vielleicht gelingt mir das Finale noch mal“, sagte sie.

Enttäuscht: Speerwerferin Christin Hussong.
Enttäuscht: Speerwerferin Christin Hussong. (Foto: Iris)

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
04.–13.08.2017 Weltmeisterschaften 2017 London (England)