Wie ein Lauffeuer hat sich am Dienstagnachmittag verbreitet, dass der Bronzemedaillengewinner von London im Stabhochsprung, Raphael Holzdeppe, künftig nicht mehr in Zweibrücken, sondern in München trainiert. Der 22-Jährige gab sportliche Gründe für den Wechsel an. Das hat viele überrascht, da der Top-Athlet und sein Trainer Andrei Tivontchik bisher beim LAZ Zweibrücken als Garant für Erfolge standen.

Schon seit einigen Jahren arbeiten die beiden zusammen. Zwischen ihnen hat sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt, ohne dass die Ernsthaftigkeit ihres Handelns bei den beiden Profis auf de Strecke geblieben wäre. Verständlich erscheinen die Argumente, dass er sich in seinem neuen sportlichen Umfeld mit weiteren Top-Springern, wie Malte Mohr oder Fabian Schulze, weiterentwickeln wolle. Hier kann in den Trainingseinheiten schon der Wettkampf simuliert werden. Eines muss aber dem LAZ Zweibrücken zugutegehalten werden. In einem kleinen, überschaubaren Umfeld hat sich Raphael Holzdeppe zu einem Weltklasse-Athleten entwickelt. Deshalb werte ich es als sein Entgegenkommen, dass er weiterhin für seinen Heimatverein starten will. Raphael Holzdeppe bleibt ein Zweibrücker, auch wenn er in München trainiert.

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