Mannheim/Zweibrücken. Ihre gute Form hat Sina Mayer am Samstag bei der Junioren-Gala in Mannheim bestätigt. Die Sprinterin des LAZ Zweibrücken setzte sich in dem vom Deutschen Leichtathletikverband (DLV ) angesetzten Einlagerennen der U23 über 100 Meter in 11,38 Sekunden vor der verbessserten Lisa Nippgen (LAZ Ludwigsburg, 11,41 sec) und Chantal Butzek (LC Paderborn, 11,61 sec) durch. Die U23-Läuferinnen sollten die schnelle Bahn in Mannheim zu einem letzten Formtest im Einzel bei denselben Bedingungen im selben Lauf und einem letzten Staffelauftritt vor den nun anstehenden U23-Europameisterschaften vom 13. bis 16. Juli im polnischen Bydgoszcz nutzen.

„Der Start war nicht optimal“, haderte Sina Mayer etwas mit ihrem Rennen, „hinten raus lief’s dann besser“. Grund zu größerer Unzufriedenheit gab es nicht – ohnehin ist die 22-Jährige nach ihrer Fußverletzung im vergangenen Jahr froh, wieder regelmäßig und ohne Schmerzen schnelle Rennen abzuliefern. So hält sie sich mit konkreten Zielen für Bydgoszcz trotz ihrer starken neuen Bestmarke von 11,25 Sekunden, die sie Anfang Juni in Regensburg lief (wir berichteten) zurück. Stabile Zeiten von 11,30 bis 11,40 Sekunden will sie weiterhin anbieten. Das könnte fürs Finale der U23-EM reichen.

Am kommenden Wochenende stehen für die LAZ-Athletin zunächst allerdings noch die deutschen Meisterschaften in Erfurt auf dem Programm. Als derzeit Dritte der deutschen Jahresbestenliste könnte sich Sina Mayer auch hier Finalchancen ausrechnen. „Wir laufen dort erstmals alle zusammen, auf der gleichen Bahn unter den gleichen Bedingungen – mal sehen, was dann rauskommt“, gibt sich die Sprinterin zurückhaltend.