Die Sportabzeichen-Tour kommt in unsere Region. Am Donnerstag können Behinderte und Nichtbehinderte in Kaiserslautern das Sportabzeichen ablegen. Mit dabei sind zahlreiche Prominente.

Kaiserslautern/Zweibrücken. Der Sportbund Pfalz hat für die Sportabzeichen-Tour am Donnerstag, 16. Juli, in Kaiserslautern zahlreiche Aktionen vorbereitet. Gemeinsam Spaß haben, gemeinsam Daumen drücken und gemeinsam jubeln – das ist das große Ziel. Behinderte und nichtbehinderte Sportlerinnen und Sportler können ab 8.30 Uhr auf dem Sportcampus der Technischen Universität Kaiserslautern an denselben Prüfstationen das Deutsche Sportabzeichen ablegen. So haben sie Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und sich anzufeuern.

Bis 13.30 Uhr ist der Sportcampus für Schulen und Behinderteneinrichtungen reserviert, danach können sich dann auch alle anderen am Deutschen Sportabzeichen versuchen – getreu dem Motto „Deutsches Sportabzeichen – Deine Herausforderung“. Unterstützt werden alle von viel Sportprominenz.

Mit dabei sind der Rekordhalter im Stabhochsprung in der Halle, Danny Ecker, der Olympiazweite im Zehnkampf bei Atlanta 1996, Frank Busemann, sowie Stuntund Actionmodel Miriam Höller. Außerdem werden in Kaiserslautern auch die mehrmalige Paralympics-Siegerin im Schwimmen, Kirsten Bruhn, als Sportbotschafterin des DOSB und der Silbermedaillengewinner im Kugelstoßen bei den Paralympics in Peking 2008, Mathias Mester, vor Ort sein. Sie alle freuen sich schon darauf, die Teilnehmer mit Tipps für die einzelnen Sportabzeichen-Disziplinen zu versorgen. Zahlreiche Ehrengäste werden zudem die Veranstaltung besuchen. Unter ihnen: der mehrmalige Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk.

Für zusätzliche Spannung sorgen gleich zwei Wetten: Die einzelnen Fakultäten der TU Kaiserslautern kämpfen bei der UniWette darum, wer die meisten Studenten für das Deutsche Sportabzeichen gewinnen kann. Bei der Vereinswette geht es darum, welcher Verein die meisten aktiven Teilnehmer stellt. Für die Clubs gibt es dabei Geldpreise und Eintrittskarten für das pfälzische Sportmuseum zu gewinnen. Aber auch außerhalb der Sportabzeichen-Prüfungen hat das Sportbund-Programm den ganzen Tag über viel zu bieten. Beim Tischtennismobil des Deutschen Tischtennisbundes kann man schnelle Ping-Pong-Bälle schlagen und sogar Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Auf dem Rollstuhlparcours können alle ohne Handicap testen, wie viel Kraft und Geschicklichkeit man für die Bewegung im Rollstuhl braucht. In Perfektion beherrschen das die Rollstuhlbasketballer „Rolling Devils“, die dem Publikum gerne beweisen, was sie drauf haben. Die Veranstaltungen sind Teil eines auf drei Jahren angelegten Projektes des DOSB, das von der Aktion Mensch gefördert und gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband, Special Olympics Deutschland und dem Deutschen Gehörlosen-Sportverband durchgeführt wird.