Zweibrücken. Der Höhenflug der Stabhochspringerin des LAZ Zweibrücken, Kristina Gadschiew ist nicht zu bremsen. Die Zweite der Deutschen Meisterschaft vom Wochenende in Karlsruhe wurde vom Deutschen Leichtathletik-Verband für die WM vom 12. bis 14. März in Doha/Katar nominiert (wir berichteten).

Damit wurde die erneute Steigerung von 4,55 auf 4,60 Meter der 25-jährigen Hornbacherin honoriert. „Kristina hat sich die Nominierung zusammen mit Carolin Hingst aufgrund ihrer hervorragenden Leistung verdient“, erklärte gestern der Bundes- und Heimtrainer des LAZ, Andrei Tivontchik. Damit darf die WM-Zehnte von Berlin, die die Hallen-WM gar nicht „auf ihrer Rechnung“ hatte, vor sich in Ansprung nehmen, dass sie nahtlos an ihre Erfolge aus dem Vorjahr anknüpft. Hier wurde sie zunächst Fünfte bei der Hallen-EM in Turin, wurde Dritte bei der Universiade in Belgrad und hatte sich bei der DM für die Heim-WM qualifiziert.

Dabei sieht Andrei Tivontchik durchaus noch Potenzial bei seinem Schützling. „Kristina kann durchaus 4,65 Meter springen“, ist er sich sicher. Bei ihrer Generalprobe vor Doha trifft sie am Samstag, 6. März, unter anderem in Donezk auf die WM-Favoritin Jelena Isinbajewa.

Stabhochspringerin Kristina Gadschiew
Immer höher hinaus geht es für Kristina Gadschiew. Foto: dpa