Zweibrücken. Kristina Gadschiew hat die Sommersaison vorzeitig beendet. Die Stabhochspringerin des LAZ Zweibrücken hat bislang eine Saisonbestleistung von 4,14 Metern – gesprungen vor knapp zwei Wochen beim Meeting im französischen Lingolsheim – stehen. Weit entfernt von ihrer Freiluft-Bestmarke von 4,60 Metern. Nach dem schweren Comeback nach ihrem Achillessehnen-Abriss im Juni vergangenen Jahres ist daher Schluss – für diese Saison. Ans Aufhören denkt die 31-jährige Hornbacherin nach den schwierigen Wettkämpfen nicht. Bei zehn Meetings ist Gadschiew seit 14. Mai angetreten, um das Gefühl fürs Springen zurückzubekommen. Doch nie ging es wirklich hoch hinaus. 4,05, 4,10 Meter und zwei salto nullo sind die Bilanz der ehrgeizigen Sportlerin. Die Deutschen Meisterschaften an diesem Wochenende, bei der mit den Disziplinenkollegen Raphael Holzdeppe, Daniel Clemens und Anna Felzmann, Sprinterin Sina Mayer und Speerwerferin Christin Hussong fünf Vereinskameraden an den Start gehen, kann die Stabhochspringerin, wenn überhaupt, nur als Zuschauerin verfolgen.