Zweibrücken/Singapur. Die Stabhochspringerin des Leichtathletikzentrums (LAZ) Zweibrücken, Michaela Donie, hat die erste Hürde bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur genommen. Am Dienstagmorgen ab 3.15 Uhr Ortszeit hat sich die 17-jährige Mauschbacherin, die von DLV-Bundestrainer Andrei Tivontchik trainiert wird, mit 3,80 Meter für das Finale am kommenden Samstag (19.15 Uhr Ortszeit) qualifiziert. „Damit hat sie ihr Minimum erreicht“, erklärte ihr Heimtrainer zufrieden. Nun gelte es, beim Finale „das Letzte aus sich herauszuholen“. Sie belegte damit in der Qualifikation den siebten Platz, höhengleich mit der Sechsten Kira Grunberg aus Österreich, die weniger Fehlversuche aufwies. Höher als die Schülerin sprangen nur fünf Springerinnen, angeführt von Ganna Shelekha (Ukraine) mit 3,90 Meter. Michaela Donie war bei 3,60 Meter in den Wettbewerb eingestiegen. Diese Höhe meisterte sie im zweiten Versuch. Auch über die 3,70 und 3,80 Meter brauchte die zweite der Deutschen Jugendmeisterschaften jeweils zwei Versuche. Letztlich scheiterte sie an 3,90 Meter, die sie drei Mal riss.

Stabhochspringerin Michaela Donie
Michaela Donie übersprang in Singapur bei der Jugend-Olympiade 3,80 Meter. Foto: pma/krr