Als selbständiger Kaufmann ist Dieter Ernst im Raum Zweibrücken seit nunmehr fast acht Jahren ansässig. Mit seinen beiden Geschäften der Kette EDEKA in Niederauerbach und am Hilgardcenter – vorüber gehend auch mit einem dritten Standort am Hallplatz – ist Ernst eine feste Größe im Zweibrücker Gewerbe und unterstützt breit gefächert auch das regionale Vereins- und Sportleben. Der ZW Doppelpass stellt den 52-jährigen Kaufmann, der auch stellvertretender Vorsitzender der Werbegemeinschaft in Zweibrücken ist, in einem portraitierenden Interview vor.

Dieter Ernst packt kräftig mit an in seinen beiden EDEKA-Märkten – aber auch als großzügiger Sponsor Zweibrücker Vereine und im Sport betätigt sich der selbständige Kaufmann. (Foto: hcr)

Dieter Ernst packt kräftig mit an in seinen beiden EDEKA-Märkten – aber auch als großzügiger Sponsor Zweibrücker Vereine und im Sport betätigt sich der selbständige Kaufmann. (Foto: hcr)

Herr Ernst, Sie sind in Zweibrücken mit zwei Geschäften vertreten und der Region verbunden. Woher rührt diese Verbundenheit?

Als gebürtiger Saarländer aus Tholey bin ich im Grunde nach der Ausbildung als Einzelhandelskaufmann und ersten Berufserfahrungen als Marktleiter bei Gottlieb Lebensmittel – in späterer Folge Tengelmann – in Saarbrücken in die Region gekommen. Als ich zur Rewe Südwest, später Wasgau, bekam ich in Pirmasens die Möglichkeit, als Betriebsleiter zu arbeiten, hinzu kam die Tätigkeit im Aufsichtsrat der Wasgau AG.

Was markierte den Schritt zu EDEKA?

Bis zum Jahr 2004 arbeitete ich in Pirmasens für Rewe Südwest / Wasgau. Da mir aber grundsätzlich die Selbständigkeit vorschwebt, kam ein Angebot von der EDEKA und ihren Märkten wie gerufen. Ich erhielt 2005 die Chance, nach einer ersten Einarbeitung von einem halben Jahr im Vertrieb den Standort in Niederauerbach zu übernehmen. Dieser wurde im Jahr 2011 von Grund auf erneuert und umgebaut. Zuvor hatte ich dann hier, wo wir sitzen und dieses Gespräch führen, im Hilgardcenter die zweite Filiale eröffnet.

Was macht denn für Sie die Selbständigkeit aus?

Dass ich – auch wenn ich natürlich mein Sortiment über EDEKA beziehe – die Waren so im Geschäft präsentieren kann wie ich möchte. Auch kann ich über die Mitarbeiter und ihre Anstellung entscheiden. Ich kann in diesem Rahmen frei entscheiden, und nicht wie andere es mir vorschreiben. Mittlerweile ist es ein richtiger Familienbetrieb geworden, meine Frau Sabine unterstützt mich, ebenso meine Tochter Natalie und mein Sohn Christian, der gerade seine Ausbildung absolviert.

Wann haben Sie sich zum Sponsoring entschlossen?

Mit zwei Standorten präsent zu sein bedeutet unternehmerisch zunächst Risiko. Das Geschäft muss verlässlich laufen, sich tragen. Und erst dann wenn wirtschaftliche Gewinne erzielt werden, habe ich mir gesagt, dann möchte ich auch etwas zurück geben, um die Vereine und die Region zu unterstützen. Und ich sehe dies auch nicht als reine Werbeausgabe, sondern als Investition in den heimischen Markt an sich.

Welche Vereine und Sparten unterstützen Sie denn?

Regelmäßig und von Anfang an den SVN in Niederauerbach seit 2006 als Hauptsponsor, dann die SV 64 Handballer, die VTZ, die Eishockeymannschaft der Hornets, im Umland des weiteren den SV Ixheim, die Palatia Contwig sowie den TSC. Hinzu kommt eine punktuelle Unterstützung der Tafel in Zweibrücken, des Kinderschutzbundes, des THW, der Feuerwehr sowie auch ab und zu des Kammerchores.

Seit vergangenem Jahr zählen Sie auch zu den Förderern des Leichtathletikzentrums Zweibrücken LAZ.

In der Tat. Mir hat das neue Konzept gefallen, die jungen Leute, die nun den neuen Vorstand bilden, sind damals auf mich zugekommen. Da ging es um die Planung von Aktionen wie dem Himmelsstürmer Cup, der ja auch bald wieder stattfindet. Und im Grunde sind Veranstaltungen dieser Art ja auch eine gute Werbeplattform zum Thema Gesundheit und Fitness. Und hier kommen die frischen Lebensmittel, Molkereiprodukte und weiteren Artikel, die es bei EDEKA gibt, ins Spiel. Zudem geht es ja nicht nur um gesunde Ernährung und sportliche Betätigung, sondern auch um die Erziehung von Kindern und das Heranführen an diese Themen.

Wie sieht es bei Ihnen persönlich aus mit der sportlichen Aktivität?

Früher, als Kind und Jugendlicher auf jeden Fall, da habe ich zuhause Fußball gespielt beim SV Scheuern, später bin ich auch gejoggt, zwei bis dreimal die Woche. Doch dann haben hier Ausbildung und Arbeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und schließlich die Gesundheit vor Kurzem, da bekam ich einen deutlichen Warnschuss. Seither mache ich wieder regelmäßig Sport im Fitness-Studio und Nordic Walking. Wichtig ist, den Körper fit zu halten und sich selbst dabei aber auch wohl zu fühlen! In diesem Sinne ist nur zu empfehlen, sich regelmäßig zu bewegen und sportlich aktiv zu sein.