Janine Vieweg
Janine Vieweg
Hannah Wilhelm
Hannah Wilhelm

Zweibrücken/Berlin. „Das war eine große Zitterpartie“, beschreibt Janine Vieweg (Foto: pma) vom LAZ Zweibrücken die WM-Qualifikation der deutschen Speerwerferinnen. Dennoch haben Christina Obergföll, Steffie Nerius und die junge Linda Stahl den Einzug ins Finale heute ab 19.25 Uhr geschafft. „Eigentlich war klar, dass sie weiterkommen, auch wenn sie sicher gedacht haben, dass sie weiter werfen würden“, meint die 19-jährige Speerwerferin. Dass die Russin Mariya Abakumova trotz der in der Qualifikation erzielten Jahresweltbestleistung Gold holt, glaubt die Schwester von Olympiateilnehmer Alexander Vieweg aber nicht. „Unter den ersten drei landete sie sicher, aber es ist schwer zu sagen, wer gewinnt.“ Am meisten setzt sie auf die Tschechin Barbora Spotakova, die zwar nicht so weit warf, „aber sehr viel Erfahrung hat“. Auch eine Deutsche sieht Janine Vieweg unter den ersten Drei. „Normalerweise würde man sagen, dass es Christina Obergföll ist. Aber Steffi Nerius ist in diesem Jahr sehr gut und es ist ihre letzte Saison.“

Im Finale über 400 Meter der Frauen um 19.35 Uhr erhofft sich LAZ-Langsprinterin Hannah Wilhelm „einen spannenden Vierkampf“ zwischen den US-Sprinterinnen Shericka Williams und Sanya Richards sowie der Russin Antonina Kriwoschapka und der Britin Christine Ohuruogu. „Das ist wirklich schwer zu sagen. Die waren alle sehr nah beieinander. Aber ich tippe auf eine Amerikanerin“, meint die Studentin.