Sportsoldat Sebastian Titze vom LAZ benötigt 33:48,8 Minuten für zehn Kilometer

Rund 200 Läuferinnen und Läufer waren gestern beim Volkslauf des TV Kirkel am Start. Sieger bei den Männer wurde LAZ-Starter Sebastian Titze, der den Lauf in Vorbereitung auf die Militär- WM absolvierte.

Kirkel. Leicht und locker lief Sebastian Titze (LAZ Zweibrücken) am Sonntagmorgen nach 33:48,8 Minuten für die zehn Kilometer über die Ziellinie. Sein Vorsprung beim 27. Volkslauf des TV Kirkel auf den Zweitplatzierten Philippe Imbsweiler vom TV Limbach betrug fast zwei Minuten. „Für mich war es ein sehr guter Trainingslauf“, erklärte er schon wenige Minuten nach seinem Zieleinlauf.
Der 24-jährige Sportsoldat, der in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in München stationiert ist, gehört der Deutschen Nationalmannschaft im „militärischen Fünfkampf“ an. Hierzu gehören Schießen, Hindernislauf, Hindernisschwimmen, Werfen mit einem fast 600 Gramm schweren Gewicht und ein Crosslauf. „Die Strecke war sehr interessant und verlangte schon einiges ab“, so die Einschätzung des Siegers der Laufstrecke durch die Kirkeler Wälder. Den Volkslauf in Kirkel nahm er gerne als Vorbereitung für die Weltmeisterschaft am 3. bis 12. September für seinen militärischen Fünfkampf mit. „Mit der Deutschen Mannschaft kann ich mir in der Teamwertung schon einiges ausrechnen“, meinte Titze zu seinen WM-Chancen.
Schnellste Frau war übrigens in 38:56 Minuten Kerstin Alaimo aus St. Wendel, die erst seit einem Jahr an Volksläufen teilnimmt und keinem Verein angehört. Insgesamt 200 Läuferinnen und Läufer waren am Sonntagmorgen an den Start gegangen. Martin Niehren, Organisationsleiter dieses Volkslaufes, freute sich über die sehr gute Resonanz. „Im letzten Jahr waren wir von der Teilnehmerzahl von 145 enttäuscht. Diesmal stimmte einfach alles: Von der Teilnehmerzahl bishin zum Wetter.
“Erstmals fand vor dem Zehn-Kilometerlauf ein Schülerlauf über 1,1 Kilometer statt. 17 Kinder waren unterwegs. Niehren: „Die Idee zu einem solchen Angebot hatten wir schon vor zwei Jahren. Einige Eltern haben uns angesprochen, ob man auch für ihre Kinder eine kürzeren Lauf extra anbieten könne.“ Immerhin 17 Nachwuchsläufer, der jüngste war gerade vier Jahr alt, wurden in die Starterliste eingetragen. Sebastian May von der DJK St. Ingbert hieß der Sieger in 3:20,9 Minuten. „Mir hat es großen Spaß gemacht“, sagte May. Martin Niehren zog ein zufriedenes Gesamtfazit: „Wir haben viel für die Sportler getan, damit sie ihren Wettkampf noch besser genießen zu können.“ Dazu gehörte erstmals in Kirkel auch eine professionelle Zeiterfassung und dank eines Sportbilderservices wurde jeder Läufer bei seinem Einlauf digital festgehalten.