London Olymic Stadium

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Stimmen zum Wettkampf

Raphael Holzdeppe nach dem Stabhochsprung-Finale: Es ist ärgerlich, ich bin enttäuscht über mich selbst und frustriert. Ich hatte mir viel mehr vorgenommen. Es wäre viel mehr drin gewesen. Die Bedingungen waren super, viel besser als in der Qualifikation. Ich habe mich perfekt gefühlt. Ich habe es einfach nicht hinbekommen, zu zeigen, was ich drauf habe. Ich muss noch analysieren, warum. Dieses Jahr war es mein letzter Wettkampf. Das stand schon längerfristig fest. Das vergangene Jahr war sehr aufreibend. Ich brauche eine Pause, um mich auf Berlin 2018 vorbereiten zu können. Ich wäre natürlich lieber mit positiven Gedanken aus der Saison rausgegangen. Ich werde aber genug Zeit haben, das zu verarbeiten. Ich möchte meinem Körper eine Pause gönnen, damit ich mich in der Vorbereitung nicht verletze. Die Urlaubsplanung läuft, ob es Richtung Osten oder Westen geht, weiß ich noch nicht.
Raphael Holzdeppe nach der Stabhochsprung-Qualifikation: Der Wind hat zwischenzeitlich begonnen zu drehen. Das war nicht einfach. Es gab viele Fehlversuche. Ich habe dann darauf gehofft, dass der Gegenwind bleibt und mich darauf eingestellt. Das ist ungewöhnlich, weil man sonst ja eigentlich eher auf Windstille oder Rückenwind hofft. Eigentlich hatte ich mir mal eine Qualifikation ohne dritten Versuch vorgenommen. Aber irgendwie haben es mir die 5,70 im Dritten in WM-Qualifikationen angetan. Im Endeffekt bin ich trotzdem zufrieden. Die Sprünge waren gut und hoch drüber. Ich habe mich gut gefühlt. Ich werde versuchen, im Finale ganz vorne mitzuspringen. Wir müssen allerdings auch die Bedingungen abwarten. Sind diese erschwert, muss ich, aber auch die Konkurrenz drauf reagieren. Ich habe mich im Vorfeld sehr auf die WM hier gefreut, weil ich die Stimmung noch von Olympia im Hinterkopf hatte. Das hat man heute auch schon wieder gesehen, wir sind hier reingekommen und wurden mit Applaus begrüßt, obwohl wir noch gar nichts gemacht hatten.
Christin Hussong nach der Speerwurf-Qualifikation: Das Einwerfen draußen war noch gut. Dann bin ich wieder in meine alten Fehler reingefallen. Ich bin auf links gefallen und dann hat der Speer keine Chance. Der letzte Versuch war ein wenig verkrampft. Die Vorbereitung lief bis April super. Dann haben sich in den Wettkämpfen Fehler eingeschlichen, die mich begleiten. Ich wusste auch nach den ersten beiden Versuchen, woran es lag. Der 60er war einen Tick besser. Station, Bahn und Wind sind gut. Es lag an mir. Für mich steht noch die Universiade an, da möchte ich zeigen, dass es besser geht.

Ergebnisse

Athlet Jahrgang Altersklasse Disziplin Rang Leistung Wind
Raphael Holzdeppe 1989 Männer Stabhochsprung (Finale) NM
Raphael Holzdeppe 1989 Männer Stabhochsprung (Qualifikation) 3 5.70 m q
Christin Hussong 1994 Frauen Speerwurf (Qualifikation) 17 60.86 m