Zweibrücken. Bis zur vergangenen Woche war es den Bundeskader- und Spitzenathleten des LAZ Zweibrücken vorbehalten, im Westpfalzstadion zu trainieren. Nach weiteren Corona-Lockerungen sind nun die Einheiten für weitere LAZ-Athleten, auch den Nacwuchs, wieder angelaufen. „Klar macht es Spaß, wieder zu traineren, gerade bei so einem Wetter. Wir Bundeskaderathleten, also Raphi (Holzdeppe) und ich, dürfen ja schon seit zwei Wochen auf die Anlage, aber heute ist das erste Mal wieder Training mit unserer Gruppe“, sagte Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong am Montag. So traf sie etwa Hanna Luxenburger und Ines Beyerlein erstmals seit dem 16. März wieder.

Um das Training unter Berücksichtigung der geltenden Hygienepläne, Abstands- und Kontaktbeschränkungen wieder aufnehmen zu können, werden beim LAZ vorerst alle Athleten ab zwölf Jahren wieder einsteigen können. Das Training erfolgt im 4+1-Prinzip – ein Trainer mit vier Athleten. „In Abstimmung mit den Trainern wird dann durchrotiert, dass alle Athleten die Chance haben, wenigstens einmal die Woche zu kommen“, erklärt der sportliche Leiter Alexander Vieweg.

Die Situation in den vergangenen Wochen sei wenig zufriedenstellend gewesen. „So schnell wie alles dicht gemacht wurde, wurde jetzt wieder geöffnet“, sagt Vieweg. Große Planungszeitgabeskeine. „Aber wir bekommen das hin. Jetzt fangen wir mal so an und hoffen, dass wir sukzessive mehr Altersgruppen dazunehmen können.“ Die Halle bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Demnach gibt es vor Ort keine Umkleide- und Duschmöglichkeit.