Das Verfahren aus dem Frühjahr 2021 gegen das Leichtathletik-Zentrum Zweibrücken (LAZ) wegen Nichtbeachtung der damals gültigen Corona-Verordnung ist zwischenzeitlich eingestellt worden. Das teilte Alessa Buchmann, die Leiterin des städtischen Hauptamtes, auf RHEINPFALZ-Anfrage mit.

Das städtische Ordnungsamt hatte den Sachverhalt überprüft. Im Kern war es dabei darum gegangen, ob das LAZ Sportlern in der Hochphase der Corona-Zeit Trainingsmöglichkeiten geboten hat, für die es zum damaligen Zeitpunkt nicht erlaubt war. Den Stein hatte damals Klaus Klein aus Saalstadt ins Rollen gebracht, Ex-Mittelstreckler, LAZ-Gründungsmitglied und Polizist. LAZ-Finanzvorstand Holger Passauer hatte dieser Ansicht widersprochen, es habe nur corona-konformer Trainingsbetrieb stattgefunden. Im Zuge der damaligen Diskussion hatte das LAZ dem langjährigen Trainer Klaus Klein gekündigt. Der hatte sich daraufhin mit sieben LAZ-Läuferinnen und Läufern der Leichtathletik-Abteilung des TV Lemberg angeschlossen.

In der Mitteilung der Stadt heißt es nun, dass „im Rahmen unserer Vorprüfung kein ordnungswidriger Verstoß beziehungsweise kein ordnungswidriges Verhalten des Vorstandes festgestellt werden konnte“. Der Tatvorwurf sei von den LAZ-Vorstandsmitgliedern widerlegt worden und das Verfahren habe daher eingestellt werden können. „Das haben wir auch schriftlich bestätigt bekommen. Wir wissen das schon ein paar Wochen und haben es zur Kenntnis genommen“, sagte der LAZ-Vorsitzende Alexander Vieweg zu der Entscheidung.