Als Elfte ist am Dienstagvormittag die Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong (27, LAZ Zweibrücken) ins Finale eingezogen. Will die Zweitbeste in diesem Jahr am Freitag um die Goldmedaille mitwerfen, muss sie sich aber um einiges steigern. „Das Einwerfen vor dem Stadion war sehr gut, ich dachte, ich könnte weiter werfen“, sagte sie: „Es war sehr schwül, vielleicht hat mich das auch müde gemacht. Aber es ist jetzt egal, Quali ist Quali, ich bin jetzt durch. Am Freitag kommt es auf die Weite an“, sagte die Herschbergerin recht locker daher. Sie weiß, was sie kann, sie weiß, was sie draufhat, jetzt muss sie es nur noch zeigen.

Gestern flog ihr Speer 61,68 Meter weit. Wieder ging es um ihre Körpergröße, wieder ist sie mit dem Oberkörper nach vorne abgetaucht und kam so nicht unter den Speer. Also konnte er nicht weiter fliegen. Ihre beiden anderen Speere, die sie rausschleuderte, landeten bei 58 und 59 Metern. Sie war nicht die Einzige, die mit der Hitze zu kämpfen hatte, einige bekannte Namen sind raus, wie die mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin Barbora Spotakova, ihre tschechische Landsfrau Nikola Ogrodnikowa, die Amerikanerin Kara Winger oder Titelverteidigern Sara Kolak. Als Führende ging die Jahresbeste Maria Andrejczyk mit 65,24 Metern aus der Qualifikation.

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
23.07.–08.08.2021 Olympische Sommerspiele 2020 Tokio (Japan)