Zweibrücken. Eigentlich hätte das LAZ Zweibrücken am Wochenende Ausrichter der süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften sein sollen. Wegen der Corona-Krise fiel das flach. Dafür traten die LAZ-Stabhochspringer im Stadion zum ersten Wettkampf dieser Freiluftsaison gegeneinander ein – ein Heimspiel unter besonderen Vorzeichen.

Erst seit dem 13. Mai durften die LAZ-Sportler wieder ins Westpfalzstadion. Die Dieter-Kruber-Halle musste zwar noch geschlossen bleiben, immerhin konnten aber Trainingsmaterialien herausgeholt werden. Dadurch konnte auch wieder das Stabhochsprungtraining angegangen werden. Zuvor hatten sich Trainer und Athleten mit alternativen Trainingsinhalten zu Hause oder auch im Wald fitgehalten. So wurde beispielsweise Mountainbike gefahren oder auch Yoga gemacht. Und selbst auf den Stab mussten die Sportler nicht ganz verzichten: Einige Athleten nutzten zum Beispiel alte Stabstücke, um Simulationsübungen im Wald auszuführen.

Gut einen Monat nach der Öffnung des Stadions fand am vergangenen Freitag nun der erste vereinsinterne Wettkampf mit besonderen Regeln statt. Dabei ging es gar nicht darum, nur hoch zu springen, sondern in fünf Minuten möglichst oft über eine Höhe, die einen Meter unter persönlicher Bestleistung liegt, zu springen. Um 16 Uhr ging es mit 1,50 Meter los, das wurde im Laufe des Wettkampfes bis auf 3,40 Meter gesteigert.

Gewonnen hatte am Ende Evelina Litzenberg. Sie übersprang die 1,60 Meter ganze 24-mal. Zweite wurde Mareike Beyerlein mit 22 Sprüngen über 1,50 Meter, den dritten Platz belegte Ben Silas Kribelbauer, der nur einen Sprung weniger als Beyerlein auf dem Konto hatte. Insgesamt übersprangen die 18 LAZ-Athleten zusammen 412,9 Meter.

Zugehörige Wettkämpfe

Datum Name Ort
19.06.2020 Stabhochsprung-Tag 19.06.2020 Zweibrücken (Deutschland)